
Film Nr. 14 · 1985 · Moore-Ära
James Bond 007 – Im Angesicht des Todes
A View to a Kill
Max Zorins Plan bedroht das gesamte Silicon Valley
TMDB-Wertung: 6.3 / 10 · Bei TMDB ansehen
Handlung
Bei einem Einsatz im sibirischen Schnee findet James Bond den getöteten Agenten 003 und birgt einen Mikrochip, der selbst dem elektromagnetischen Impuls einer Atomexplosion widerstehen soll. Q stellt fest, dass er eine exakte Kopie eines britischen Bauteils ist und von Zorin Industries stammt. Bond beobachtet Firmenchef Max Zorin zunächst in Ascot. In Paris ermordet dessen Leibwächterin May Day Bonds Informanten Achille Aubergine und entkommt nach einem Fallschirmsprung vom Eiffelturm.
Als Pferdekäufer James St. John Smythe getarnt, schleust sich Bond mit Sir Godfrey Tibbett auf Zorins Anwesen ein. Dort entdecken sie, dass Mikrochips in den Rennpferden auf Kommando leistungssteigernde Stoffe freisetzen. Zorin entlarvt Bond, May Day tötet Tibbett, und Bond entgeht nur knapp dem Tod in dessen versenktem Rolls-Royce. Die Spur führt weiter nach San Francisco. Mit CIA-Mann Chuck Lee und der Geologin Stacey Sutton rekonstruiert Bond Zorins eigentliches Ziel: Projekt Main Strike. Sprengungen unter Seen sollen die Hayward- und San-Andreas-Verwerfung gleichzeitig fluten, Silicon Valley vernichten und Zorin ein Monopol auf Mikrochips sichern.
Zorin setzt das Bergwerk unter Wasser und erschießt seine eigenen Arbeiter. Die ebenfalls verratene May Day verbündet sich mit Bond und bringt die Hauptbombe aus dem Schacht, wobei sie sich opfert. Zorin flieht im Luftschiff und entführt Stacey. Bond vertäut es an der Golden Gate Bridge; im Kampf auf deren Stahlgerüst stürzt Zorin in die Tiefe. Stacey und Bond überleben, während Zorins Luftschiff explodiert.
Fakten
- James Bond
- Roger Moore
- Regie
- John Glen
- Drehbuch
- Richard Maibaum und Michael G. Wilson
- Produktion
- Albert R. Broccoli und Michael G. Wilson
- Musik
- John Barry
- Titelsong
- „A View to a Kill“Duran Duran
- Romanvorlage
- Ian Fleming: „From a View to a Kill“1960
- Laufzeit
- 131 Minuten
- Budget
- 30 Mio. US-DollarThe Numbers nennt 30 Millionen US-Dollar. Das passt zu John Glens Angabe, die Produktion sei fünf Millionen unter dem ursprünglich angesetzten Budget von 35 Millionen geblieben.
- Einspielergebnis
- 153 Mio. US-Dollarweltweites Kinoeinspiel laut The Numbers; davon 50.327.960 US-Dollar in Nordamerika
- Kinostart
- UK: 13. Juni 1985USA: 24. Mai 1985Deutschland: 8. August 1985
Reiseroute und Drehorte
Goldene Nummern zeigen Bonds Weg durch die Handlung, helle Marker die echten Drehorte. Beide Ebenen lassen sich einzeln ausblenden.
Bonds Reiseroute · 13 Stationen
Bond birgt den Mikrochip von Agent 003 und entkommt auf Skiern, einem improvisierten Snowboard und im Eisberg-U-Boot. Die Koordinaten markieren Jökulsárlón, einen der realen Drehorte.
Sibirisches Gebirge → MI6-Hauptquartier, London · ≈ 1.683 km
Q vergleicht den erbeuteten Chip; M beauftragt Bond mit der Untersuchung von Zorin Industries.
MI6-Hauptquartier, London → Ascot Racecourse · ≈ 39 km
Bond, M, Q, Moneypenny und Tibbett beobachten Zorin, seine auffällig erfolgreichen Pferde und dessen KGB-Vergangenheit.
Ascot Racecourse → Eiffelturm und Seine, Paris · ≈ 355 km
May Day ermordet Aubergine im Restaurant Jules Verne, springt vom Turm und entkommt nach Bonds Renault-Verfolgung per Schnellboot.
Eiffelturm und Seine, Paris → Zorins Anwesen, Chantilly · ≈ 40 km
Bond und Tibbett decken Zorins Manipulation der Rennpferde auf. Tibbett wird getötet, Bond im Rolls-Royce versenkt und Zorin bricht endgültig mit dem KGB.
Zorins Anwesen, Chantilly → Fisherman's Wharf, San Francisco · ≈ 8.928 km
CIA-Agent Chuck Lee erklärt Bond Zorins Herkunft und dessen Verbindung zu Dr. Carl Mortner.
Fisherman's Wharf, San Francisco → Zorins Pumpstation, San Francisco Bay · ≈ 14 km
Bond untersucht die Seewasserpumpen und trifft auf die KGB-Agenten Pola Ivanova und Klotkoff; die Anlage gehört zum Main-Strike-Plan.
Zorins Pumpstation, San Francisco Bay → Nippon Relaxation Spa, San Francisco · ≈ 17 km
Bond und Pola hören die an Zorins Pumpstation aufgenommene Kassette; Bond vertauscht sie, bevor Pola zum KGB zurückkehrt.
Nippon Relaxation Spa, San Francisco → Stacey Suttons Anwesen, Kalifornien · ≈ 26 km
Bond schützt Stacey vor Zorins Männern. Gemeinsam erkennen sie, dass der Industriekonzern unter ihren früheren Ölfeldern heimlich gräbt.
Stacey Suttons Anwesen, Kalifornien → Rathaus von San Francisco · ≈ 25 km
Bond und Stacey prüfen Zorins Pläne. Zorin tötet Howe, setzt das Gebäude in Brand und versucht, Bond den Mord anzuhängen.
Rathaus von San Francisco → Third Street Bridge, San Francisco · ≈ 3 km
Die Flucht im gestohlenen Feuerwehrwagen führt über den geöffneten Lefty-O'Doul-Zugbrückenabschnitt.
Third Street Bridge, San Francisco → Main-Strike-Mine, Silicon Valley · ≈ 20 km
Bond und Stacey dringen in Zorins Mine ein. May Day wechselt nach Zorins Verrat die Seiten und fährt die Hauptbombe aus dem Schacht.
Main-Strike-Mine, Silicon Valley → Golden Gate Bridge, San Francisco · ≈ 24 km
Bond vertäut Zorins Luftschiff an der Brücke, befreit Stacey und besiegt Zorin im Kampf auf dem Stahlgerüst.
Drehorte · 18
steht für Sibirien (Russland)
Eisflächen und Gletscherlagune der Vorspannsequenz
steht für Sibirien (Russland)
Ski-, Schneemobil- und Snowboardteile der Verfolgung im Vorspann
Außenansicht des MI6-Hauptquartiers
Bond und der MI6 beobachten Max Zorin beim Pferderennen
Aubergines Ermordung, Bonds Verfolgung und May Days Fallschirmsprung; das Restaurantinnere entstand in Pinewood
Ende der Renault-Verfolgung und Bonds Sprung in das Ausflugsboot
Zorins Anwesen, Pferdeauktion und Empfang
Ställe, Pferdetraining und Teile von Zorins Zuchtanlage
Zorins manipuliertes Hindernisrennen gegen Bond
steht für Untergeschoss von Zorins französischem Anwesen (Frankreich)
Zorins unterirdisches Lager und die Förderbandsequenz
Bonds Treffen mit CIA-Agent Chuck Lee bei Tarantino's
steht für Zorins Pumpstation (USA)
Außenaufnahmen an Zorins Pumpstation im San Francisco Bay
Außenaufnahmen von Stacey Suttons Haus und Angriff durch Zorins Männer
Howes Büro, Zorins Brandanschlag und Bonds Rettung von Stacey
Sprung des Feuerwehrwagens über die geöffnete Zugbrücke
steht für Main-Strike-Mine im Silicon Valley (USA)
Eingang, Außenbereiche und Gleise der Main-Strike-Mine
Establishing Shots und einzelne Aufnahmen des Finales; der Hauptkampf entstand auf Pinewood-Nachbauten
Main-Strike-Mine, Eiffelturm-Restaurant, Luftschiffgondeln, Golden-Gate-Nachbauten und zahlreiche Innenräume
Figuren und Besetzung
Bond-Girls
Schurken
Handlanger
May DayGrace JonesZorins Leibwächterin, die nach seinem Verrat die Seiten wechselt
ScarpinePatrick BauchauZorins Sicherheitschef
Bob ConleyManning RedwoodIngenieur und technischer Leiter von Main Strike
Jenny FlexAlison Doody
Pan HoPapillon Soo Soo
W. G. HoweDaniel BenzaliVon Zorin bestochener Chefgeologe in San Francisco
Verbündete
Sir Godfrey TibbettPatrick MacneeMI6-Agent und Pferdeexperte in Bonds Tarnidentität
Chuck LeeDavid YipCIA-Kontaktmann in San Francisco
Achille AubergineJean RougerieFranzösischer Ermittler und Bonds Informant in Paris
KlotkoffBogdan KominowskiKGB-Agent an Pola Ivanovas Seite
Kimberley JonesMary StavinMI6-Agentin im als Eisberg getarnten Fluchtfahrzeug
VenzDolph LundgrenKGB-Mann in Lundgrens Spielfilmdebüt
MI6
Fahrzeuge & Gadgets
Fahrzeuge

Der erhaltene Silver Cloud II aus dem FilmFoto: Karen Roe from Bury St Edmunds, Suffolk, UK · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Rolls-Royce Silver Cloud II
Auto1962Silberne Limousine mit dem Kennzeichen CUB 1
Tibbett chauffiert Bond in der luxuriösen Limousine zu Zorins Gestüt. Nach Tibbetts Ermordung setzt May Day Bond zusammen mit der Leiche in den Wagen und schiebt ihn in einen See; Bond überlebt, indem er unter Wasser Luft aus einem Reifen zieht. Das im Fahrbetrieb gezeigte Fahrzeug gehörte Produzent Albert R. Broccoli, für den Sturz ins Wasser kam ein Double zum Einsatz. Der Silver Cloud II ist erhalten und wird ausgestellt.
- Gefahren von
- Sir Godfrey Tibbett
- Technik
- 6,23-Liter-V8, Automatik, Hinterradantrieb
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A View to a Kill – Ten Iconic Moments · 1962 Rolls-Royce Silver Cloud II CUB 1 – James Bond Lifestyle

Ein Renault 11 desselben Baujahrs wie Bonds Pariser TaxiFoto: Spanish Coches · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Renault 11 taxi
Auto1983Gestohlenes Pariser Taxi, das die Verfolgung auch halbiert fortsetzt
Bond nimmt dem Taxifahrer den Renault ab und jagt May Day vom Eiffelturm durch Paris. Das Auto springt auf einen Bus, verliert unter einer Schranke das Dach und bei einer Kollision den gesamten hinteren Aufbau. Auf den Vorderrädern erreicht Bond dennoch den Pont Alexandre III, bevor er in ein Ausflugsboot springt. Die Stuntfolge verbindet Slapstick mit präziser Fahrzeugakrobatik.
- Gefahren von
- James Bond
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A View to a Kill – Ten Iconic Moments · A View to a Kill vehicles – IMCDb

Das Skyship 500 bildet die Grundlage für Zorins LuftschiffeFoto: Mike Freer - Touchdown-aviation · GFDL 1.2 · Wikimedia Commons Airship Industries Skyship 500
Fluggerät1984Als Zorin-Industries-Luftschiff getarntes modernes Prallluftschiff
Zorin nutzt Luftschiffe sowohl als fliegenden Konferenzraum als auch zur Flucht aus dem Main-Strike-Gelände. Im Finale wird Stacey an Bord gezogen, während Bond am Halteseil hängt und das Luftschiff an der Golden Gate Bridge vertäut. Zwei Skyship-500-Luftschiffe wirkten an der Produktion mit; da das benötigte britische Exemplar nicht für alle Aufnahmen verfügbar war, entstanden zusätzlich Gondeln, Modelle und Brückenkulissen.
- Gefahren von
- Zorins Luftschiffbesatzung
- Technik
- 52,0 m Länge, 14,0 m Durchmesser, 5.154 m³ Volumen, bis zu 103 km/h
Quellen: A View to a Kill – 007.com · Airship Industries Skyship 500 – Airship Heritage Trust
Eon Productions Iceberg submarine
BootAls treibende Eisscholle getarntes MI6-Fluchtfahrzeug
Nach der Ski- und Snowboardflucht springt Bond durch eine Luke mit Union-Jack-Markierung in die scheinbare Eisscholle. Unter der Oberfläche verbirgt sich ein motorisiertes Tauchfahrzeug, in dem Agentin Kimberley Jones auf ihn wartet. Die Tarnung bringt 007 ungesehen aus dem sowjetisch kontrollierten Gebiet.
- Gefahren von
- Kimberley Jones
Quellen: A View to a Kill – 007.com

Der 1984 eingeführte Cherokee XJ entspricht Stacey Suttons DienstwagenFoto: Jeep Corporation · Public domain · Wikimedia Commons Jeep Cherokee XJ
Auto1984Weißer Dienstwagen der kalifornischen Geologiebehörde
Stacey fährt den kompakten Geländewagen als Dienstfahrzeug. Bond folgt dem Jeep von der Behörde bis zu ihrem Anwesen und lernt so die Frau kennen, deren Namen er aus Zorins Scheckbuch ermittelt hat. Später dient er Bond und Stacey auf dem Weg zu den verdächtigen geologischen Anlagen. Der Cherokee XJ war 1984 eine neue, deutlich kompaktere Jeep-Generation.
- Gefahren von
- Stacey Sutton
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A View to a Kill vehicles – IMCDb · Jeep history – Stellantis Media

Eine Corvette C4 des Modelljahrs 1984; Pola Ivanovas Filmwagen ist silbernFoto: SG2012 · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Chevrolet Corvette C4
Auto1984Silberne Corvette der KGB-Agentin in San Francisco
Pola Ivanova nutzt die silberne Corvette während ihres Einsatzes gegen Zorins kalifornische Operation. Der Wagen bringt sie zum Treffpunkt mit Bond und setzt das elegante neue C4-Design bewusst gegen die schweren Dienstwagen der Umgebung. Das Modelljahr 1984 war der Serienstart der vollständig neu entwickelten vierten Corvette-Generation.
- Gefahren von
- Pola Ivanova
- Technik
- 5,7-Liter-V8 mit Cross-Fire-Einspritzung, 205 hp
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A View to a Kill vehicles – IMCDb · 1985 Chevrolet Corvette vehicle information kit – Chevrolet
American LaFrance 900 fire engine
Auto1964Gestohlenes Löschfahrzeug in der Verfolgung durch San Francisco
Nach der Flucht aus dem brennenden Rathaus kapern Bond und Stacey das Löschfahrzeug. Bond steuert durch San Francisco, während Stacey hinten auf der Drehleiter festhängt und Polizeiwagen von der ausschwenkenden Leiter getroffen werden. Die Jagd endet am geöffneten Lefty-O'Doul-Zugbrückenabschnitt. Das für den Film eingesetzte Fahrzeug ist erhalten und gehört zur Sammlung der Ian Fleming Foundation.
- Gefahren von
- James Bond
Quellen: A View to a Kill vehicles – IMCDb · A View to a Kill fire-truck chase – 007.com · A View to a Kill American LaFrance – Ian Fleming Foundation
Glastron CVX-18 Intimidator
BootSchnellboot für May Days Flucht auf der Seine
Nach ihrem Fallschirmsprung vom Eiffelturm landet May Day auf einem Hochzeitsboot und wechselt von dort in Zorins wartendes Schnellboot. Während Bond im zerstörten Renault am Ufer mithält, entkommt sie über die Seine. Das flache Sportboot ist nur kurz zu sehen, schließt aber die mehrstufige Flucht vom Restaurant über den Turm bis aufs Wasser ab.
- Gefahren von
- Zorins Bootsführer
Quellen: Eiffel Tower Leap – 007.com · James Bond vehicle list – JamesBond007.se
Gadgets

Bonds Walther PPK bleibt auch im vierzehnten Film seine DienstpistoleFoto: Tomascastelazo · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Walther PPK 7,65 mm
Bond führt erneut seine kompakte Dienstpistole Walther PPK im Kaliber 7,65 mm.
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A View to a Kill – Internet Movie Firearms Database
Kamera-Siegelring
Eine Miniaturkamera sitzt hinter dem dunklen Stein von Bonds Siegelring. Beim Empfang auf Zorins Gestüt fotografiert er damit unauffällig Gäste und Mitarbeiter.
Quellen: A View to a Kill – 007.com · Ring Camera – MI6-HQ
Philips-Rasierer mit Wanzenfinder
Der umgebaute Philishave HP1328 spürt versteckte Mikrofone auf. Bond und Tibbett finden damit die Abhörtechnik in ihrem Zimmer auf Zorins Anwesen.
Quellen: A View to a Kill – 007.com · Philips Philishave HP1328 – James Bond Lifestyle
Philips-660-Tonbandgerät
Vorproduzierte Dialoge und Schlafgeräusche täuschen Zorins Lauscher, während Bond und Tibbett das Anwesen untersuchen.
Quellen: A View to a Kill – Ten Iconic Moments · Philips 660 voice recorder – James Bond Lifestyle
Polarisierende Sonnenbrille
Drehbare Polarisationsfilter nehmen einer verspiegelten Scheibe die Reflexion. So beobachtet Bond, wie Zorin Stacey Sutton einen Scheck ausstellt.
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A Guide to James Bond's Sunglasses – Bond Suits
Scheckbuch-Kopierer
Das flache Gerät liest die Druckspuren des zuvor ausgestellten Schecks aus Zorins Scheckbuch. Der Name Stacey Sutton liefert Bond eine neue Spur.
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A View to a Kill cheque prop – Christie's
Ferngesteuertes Pferde-Implantat
Ein unter die Haut gesetzter Mikrochip gibt auf ein Funksignal hin leistungssteigernde Stoffe frei. Zorin manipuliert damit seine Rennpferde erst während des Laufs.
Quellen: A View to a Kill – 007.com
Überwachungsroboter Snooper
Qs kleiner ferngesteuerter Prototyp überträgt Kamerabilder aus Bodennähe. Nach dem Einsatz lässt Q ihn in Stacey Suttons Haus nach dem vermissten Bond suchen.
Quellen: A View to a Kill – 007.com
Barryvox Autophon VS 68
Mit dem Lawinenverschütteten-Suchgerät ortet Bond im sibirischen Schnee den gefallenen Agenten 003 und damit den gesuchten Mikrochip.
Quellen: A View to a Kill – 007.com · Barryvox Autophon VS 68 – James Bond Lifestyle
Computerisierte Spiegelkamera
Zorins System fotografiert die Gäste durch einen Spiegel und gleicht ihre Gesichter mit einer Datenbank ab. Dadurch wird Bonds Tarnung als James St. John Smythe entlarvt.
Quellen: A View to a Kill – 007.com
Haftmine
KGB-Agent Klotkoff befestigt eine Haftmine an Zorins Pumpstation. Zorins Leute entdecken ihn, bevor er den Sabotageeinsatz beenden kann.
Quellen: A View to a Kill – 007.com
Mikrochip-Komparator
Q vergleicht den bei 003 gefundenen Chip mit einem britischen Muster. Die identische Konstruktion führt den MI6 zu Zorin Industries.
Quellen: A View to a Kill – 007.com
Sharper-Image-Kreditkarte
Die Karte schiebt sich auseinander und legt eine kleine Elektronik frei. Bond überbrückt damit die Sicherung eines Fensters an Stacey Suttons Haus.
Quellen: A View to a Kill – 007.com · A View to a Kill Sharper Image credit cards – James Bond Lifestyle
Thermosbomben
Die als Thermosbehälter getarnten Sprengsätze gehören zur verdeckten Ausrüstung der KGB-Agenten bei der Beobachtung von Zorins Pumpanlage.
Quellen: A View to a Kill – 007.com
Produktion und Trivia
- Richard Maibaum und Michael G. Wilson schrieben eine eigenständige Filmhandlung. Von Ian Flemings 1960 veröffentlichter Kurzgeschichte „From a View to a Kill“ übernahm der Film nur den Titel.
- Der Arbeitstitel wandelte sich von „From a View to a Kill“ zu „View to a Kill“, bevor der endgültige Artikel „A“ ergänzt wurde.
- David Bowie wurde zunächst für Max Zorin erwogen; die Rolle ging schließlich an Christopher Walken.
- Die zweite Einheit hatte die Vorspannsequenz in Island und der Schweiz bereits abgeschlossen, als die Hauptdreharbeiten am 6. August 1984 in Pinewood begannen.
- Kurz vor Drehbeginn brannte Pinewoods 007 Stage ab. Sie wurde binnen viereinhalb Monaten in ursprünglicher Größe wiederaufgebaut und im Januar 1985 als Albert R. Broccoli 007 Stage neu eröffnet.
- Der Innenraum der Main-Strike-Mine war der größte Neubau der Produktion. Zwei Wochen lang drehte die Hauptcrew mit den Darstellern darin, danach übernahm die Stunteinheit für die Flutung.
- Zeitweise arbeiteten bis zu sechs Einheiten parallel. Trotz zwei Wochen Verzögerung blieb der Film fünf Millionen US-Dollar unter dem zunächst veranschlagten Budget von 35 Millionen.
- Für das Finale entstanden drei Nachbildungen eines Turms der Golden Gate Bridge: zwei auf dem Pinewood-Außengelände und eine im Studio.
- B. J. Worth sprang für May Days Flucht tatsächlich vom Eiffelturm. Ihm blieben nur dreieinhalb Sekunden, bevor er den Fallschirm öffnen musste; das Restaurantinnere entstand dagegen in Pinewood.
- Snowboarden war zuvor in einem französischen Kurzfilm zu sehen, erhielt hier aber seinen ersten Auftritt in einem großen Spielfilm. Tom Sims und Steve Link doublten Roger Moore auf dem Brett, John Eaves bei den Ski- und Schneemobilstunts.
- Patrick Macnee fuhr im Film Albert R. Broccolis eigenen Rolls-Royce Silver Cloud II. Für den Sturz in den See wurde ein Double verwendet.
- Der Film war Roger Moores siebter und letzter Einsatz als James Bond sowie Lois Maxwells vierzehnter und letzter Auftritt als Miss Moneypenny.
- Dolph Lundgren gab als KGB-Mann Venz sein Spielfilmdebüt.
- Die Weltpremiere am 22. Mai 1985 im Palace of Fine Arts in San Francisco war die erste Bond-Premiere außerhalb Londons. Die Dreharbeiten brachten der Stadt nach zeitgenössischen Angaben vier Millionen US-Dollar ein.
- Duran Durans Titelsong war das erste Bond-Thema an der Spitze der US Billboard Hot 100 und erreichte Platz zwei in Großbritannien. Der Film spielte weltweit rund 152,6 Millionen US-Dollar ein; in Deutschland startete er am 8. August 1985 und erhielt später die Goldene Leinwand.
Bilder


















Quellen
- A View to a Kill – 007.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill – AFI Catalog(en)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill – Ten Iconic Moments(en)abgerufen am 8. September 2026
- Focus of the Week: A View to a Kill(en)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill – BBFC(en)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill – The Numbers(en)abgerufen am 8. September 2026
- Im Angesicht des Todes – JamesBond.de(de)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill film locations – Movie-Locations.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill locations – MI6-HQ(en)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill at Amberley Chalk Pits – Amberley Museum(en)abgerufen am 8. September 2026
- A View to a Kill vehicles – IMCDb(en)abgerufen am 8. September 2026
- Airship Industries Skyship 500 – Airship Heritage Trust(en)abgerufen am 8. September 2026
- Jeep history – Stellantis Media(en)abgerufen am 8. September 2026
- Philips Philishave HP1328 – James Bond Lifestyle(en)abgerufen am 8. September 2026
- Philips 660 voice recorder – James Bond Lifestyle(en)abgerufen am 8. September 2026
- Barryvox Autophon VS 68 – James Bond Lifestyle(en)abgerufen am 8. September 2026








