
Film Nr. 19 · 1999 · Brosnan-Ära
James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug
The World Is Not Enough
TMDB-Wertung: 6.3 / 10 · Bei TMDB ansehen
Handlung
James Bond holt in Bilbao das verschwundene Geld des Ölindustriellen Sir Robert King zurück. Im Londoner MI6-Hauptquartier explodiert jedoch ein präparierter Geldschein und tötet King. Bond verfolgt die Attentäterin in einem Q-Jetboot über die Themse, kann ihren Selbstmord aber nicht verhindern. M schickt ihn anschließend nach Aserbaidschan, um Kings Tochter Elektra zu beschützen. Der Terrorist Renard, dem eine Kugel im Gehirn jede Schmerzempfindung nimmt, scheint ihre neue Pipeline zu bedrohen.
Bond begleitet Elektra in den Kaukasus und wehrt einen Angriff mit fliegenden Schneemobilen ab. In Baku erfährt er von Valentin Zukovsky, dass Elektras Sicherheitschef Davidov mit Renard zusammenarbeitet. Als Davidov reist Bond zu einer kasachischen Nuklearanlage, wo Renard eine Bombe stiehlt. Gemeinsam mit der Kernphysikerin Christmas Jones verfolgt er die Ladung in Elektras Pipeline. Sie entschärfen einen Teil, täuschen aber ihren Tod vor, als der Sprengsatz explodiert.
In Zukovskys Kaviarfabrik erkennt Bond schließlich, dass Elektra ihre Entführung selbst arrangiert hat und mit Renard verbündet ist. Ihr Ziel ist nicht nur die Pipeline: In Istanbul will Renard ein russisches Atom-U-Boot kapern und mit gestohlenem Plutonium dessen Reaktor im Bosporus schmelzen lassen. Die radioaktive Sperre würde konkurrierende Transportwege ausschalten und Elektras Leitung unersetzlich machen. Bond befreit M aus dem Leanderturm, tötet Elektra und dringt in das sinkende U-Boot ein. Während Christmas den Reaktor sichert, stoppt er Renard und verhindert die Katastrophe.
Fakten
- James Bond
- Pierce Brosnan
- Regie
- Michael Apted
- Drehbuch
- Neal Purvis, Robert Wade und Bruce Feirstein
- Produktion
- Michael G. Wilson und Barbara Broccoli
- Musik
- David Arnold
- Titelsong
- „The World Is Not Enough“Garbage
- Laufzeit
- 128 Minuten
- Budget
- 135 Mio. US-DollarProduktionsbudget laut The Numbers und Box Office Mojo
- Einspielergebnis
- 362 Mio. US-Dollarweltweites Kinoeinspiel laut The Numbers; Box Office Mojo nennt 361.832.400 US-Dollar
- Kinostart
- UK: 26. November 1999USA: 19. November 1999Deutschland: 9. Dezember 1999
Reiseroute und Drehorte
Goldene Nummern zeigen Bonds Weg durch die Handlung, helle Marker die echten Drehorte. Beide Ebenen lassen sich einzeln ausblenden.
Bonds Reiseroute · 12 Stationen
Bond trifft den Banker Lachaise und holt Sir Robert Kings Geld zurück. Nach einer Schießerei entkommt er mit dem Koffer aus dem Büro nahe dem Guggenheim-Museum.
Bilbao → London · ≈ 938 km
Im MI6-Hauptquartier tötet die präparierte Geldlieferung Sir Robert King. Bond verfolgt die Attentäterin im Q Boat bis zum Millennium Dome.
London → Castle Thane, Schottland · ≈ 732 km
Der fiktive schottische MI6-Stützpunkt nutzt Eilean Donan Castle als reale Kulisse. Bond erhält dort den Auftrag, Elektra zu schützen, und wird von Q und R ausgerüstet.
Castle Thane, Schottland → Baku · ≈ 4.314 km
Bond erreicht Elektras Villa und die Anlagen von King Industries. Er beginnt, den Bau der Pipeline und die Hintergründe ihrer früheren Entführung zu untersuchen.
Baku → Kaukasus bei Baku · ≈ 176 km
Die genaue Bergstation ist fiktiv; die Koordinaten markieren eine plausible Position im aserbaidschanischen Kaukasus. Bond und Elektra prüfen die Pipeline auf Skiern und werden von Parahawks angegriffen.
Kaukasus bei Baku → Casino L'Or Noir, Baku · ≈ 179 km
Das Casino ist fiktiv. Bond trifft Zukovsky, erfährt von Davidovs Verbindung zu Renard und beobachtet Elektras riskantes Spiel.
Casino L'Or Noir, Baku → aserbaidschanischer Flugplatz · ≈ 11 km
Der genaue Flugplatz ist in der Handlung unbenannt und daher fiktiv verortet. Bond überwältigt Davidov und reist unter dessen Identität weiter.
aserbaidschanischer Flugplatz → Nuklearanlage, Kasachstan · ≈ 2.494 km
Die Anlage ist fiktiv; die Koordinaten markieren plausibel das frühere sowjetische Testgelände Semipalatinsk in Kasachstan, während die Szene in den Bardenas Reales in Spanien entstand. Bond begegnet Christmas Jones und kann Renards Diebstahl einer Kernwaffe nicht verhindern.
Nuklearanlage, Kasachstan → King-Pipeline-Terminal bei Baku · ≈ 2.502 km
Das Terminal ist fiktiv. Bond und Christmas steigen in den Inspektionsmolch, entschärfen einen Teil der Bombe und täuschen bei der Explosion ihren Tod vor.
King-Pipeline-Terminal bei Baku → Zukovskys Kaviarfabrik am Kaspischen Meer · ≈ 13 km
Der genaue Industriekomplex ist fiktiv. Bond konfrontiert Zukovsky, bevor Sägehubschrauber die Anlage angreifen und den BMW Z8 zerstören.
Zukovskys Kaviarfabrik am Kaspischen Meer → Istanbul · ≈ 1.752 km
Bond, Christmas und Zukovsky verfolgen Elektras Plan bis in deren Istanbuler Kommandozentrale. Dort werden M und Christmas gefangen gehalten.
Istanbul → Leanderturm, Istanbul · ≈ 3 km
Bond befreit sich aus dem Folterstuhl, tötet Elektra und rettet M. Anschließend verfolgt er Renard zum auslaufenden U-Boot.
Leanderturm, Istanbul → Bosporus · ≈ 3 km
An Bord des gekaperten U-Boots tötet Bond Renard und entfernt das Plutonium aus dem Reaktor. Christmas verhindert die Kernschmelze, bevor das Boot sinkt.
Drehorte · 26
Außenaufnahmen der Banksequenz und Bonds Flucht über die Straßen und die Puente de la Salve
MI6-Hauptquartier, Explosion und Start der Q-Boat-Verfolgung
Abschnitt der Bootsjagd durch die Londoner Docks
Q Boat taucht unter der schließenden Brücke hindurch; weitere Sprünge in den Docks
Das Q Boat fährt die Kanaltreppe hinauf und durch ein eigens errichtetes Clubhaus
Straßen-, Markt- und Restaurantpassagen der Bootsjagd
Sprünge und Fassrolle des Q Boat
Finale der Bootsjagd und Bonds Sprung an das Seil des Heißluftballons
steht für King-Anwesen, Schottland (Vereinigtes Königreich)
Trauerfeier für Sir Robert King auf dem schottischen Familienanwesen
steht für Castle Thane (Vereinigtes Königreich)
Außenansichten des temporären MI6-Stützpunkts Castle Thane; Antennen und Schüsseln wurden digital ergänzt
Weite Einstellungen von Elektras Ölfeldern und Bond mit dem BMW Z8
Brennender Berghang bei Renards erstem ausführlichen Auftritt
steht für Aserbaidschan (Aserbaidschan)
Pipelinebaustelle mit der kleinen Kapelle in der aserbaidschanischen Landschaft
steht für Kaukasus, Aserbaidschan (Aserbaidschan)
Skiverfolgung und Parahawk-Angriff im Kaukasus
steht für Baku (Aserbaidschan)
Außenansichten von Elektras Villa in Baku
steht für Baku (Aserbaidschan)
Innenräume von Elektras Villa und Teile des Casino L'Or Noir
steht für Baku (Aserbaidschan)
Ballsaal und Innenräume des fiktiven Casino L'Or Noir
steht für Flugplatz bei Baku (Aserbaidschan)
Aserbaidschanischer Flugplatz, an dem Bond Davidovs Identität übernimmt
steht für Kasachstan (Kasachstan)
Straßen und Außenanlagen der kasachischen Nuklearbasis
steht für Aserbaidschan (Aserbaidschan)
Außenansicht des King-Pipeline-Terminals
steht für Aserbaidschan (Aserbaidschan)
Außenaufnahmen der Pipeline im Gebirge
steht für Aserbaidschan (Aserbaidschan)
Ergänzende Ölfeld- und Industrieaußenaufnahmen für Aserbaidschan und die Kaviarfabrik
steht für Aserbaidschan (Aserbaidschan)
Nahaufnahmen des Ölfelds sowie Trümmer und Flucht nach der Pipelineexplosion
Innen- und Setaufnahmen, darunter MI6, Elektras Villa, Kaviarfabrik, Pipeline, Leanderturm und U-Boot
Außenansichten von Elektras Kommandozentrale und Ms Gefängnis im Bosporus
steht für Bosporus (Türkei)
Etwa fünf Wochen Außenaufnahmen mit dem 13,7 Meter langen U-Boot-Modell; die Quellen nennen nur „offshore Bahamas“, daher ist die Markierung angenähert
Figuren und Besetzung
Schurken
Handlanger
MI6
Fahrzeuge & Gadgets
Fahrzeuge

Das ausgestellte Filmfahrzeug trägt die beiden Torpedos der Q-Branch-Konstruktion.Foto: Karen Roe from Bury St Edmunds, Suffolk, UK · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Riddle Marine Q Boat
Boot1999Jetboot mit Tauchfunktion, Torpedos, GPS und verstärktem Rumpf
Bond nimmt den noch unfertigen Prototyp aus Qs Labor und jagt damit die Attentäterin über Themse, Docks und Straßen. Doug Riddle konstruierte den wendigen Rennboot-Umbau für Sprünge von fast 27 Metern; für die sechs Drehwochen waren bis zu 15 Boote für Stunts und Kameras gleichzeitig im Einsatz.
- Gefahren von
- James Bond
- Technik
- V8-Motor, 300 PS, bis zu 129 km/h
Quellen: 007.com: Q Boat
Sunseeker Superhawk 34
BootFluchtboot der Attentäterin auf der Themse
Die Attentäterin flieht in dem offenen Sportboot vom MI6-Gebäude in Richtung Millennium Dome. Das Q Boat setzt mehrfach über den Superhawk hinweg; die Verfolgung endet, als das Boot unter Bonds Sprung beschädigt wird und die Fahrerin in einen Heißluftballon wechselt.
- Gefahren von
- Giulietta da Vinci
Quellen: 007.com: Q Boat and Sunseeker chase · Sunseeker: Superhawk heritage

Ein Filmfahrzeug aus Die Welt ist nicht genug im National Motor Museum in Beaulieu.Foto: Karen Roe from Bury St Edmunds, Suffolk, UK · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons BMW Z8 (E52)
Auto1999Fernstart und zwei getarnte Boden-Luft-Raketen
R stellt Bond den damals neuen Roadster im schottischen Q-Labor vor. Bond fährt damit von der Pipeline zu Zukovskys Kaviarfabrik und zerstört einen Sägehubschrauber mit einer Rakete, bevor der zweite Hubschrauber den Wagen längs zerteilt. Weil die Serienfertigung erst anlief, entstanden für riskante Einstellungen mehrere fahrfähige Nachbauten; das fotografierte Filmfahrzeug zeigt den ausklappbaren Raketenwerfer.
- Gefahren von
- James Bond
- Technik
- 4,9 l V8, 400 PS, 250 km/h (elektronisch begrenzt)
Quellen: 007.com: BMW Z8 car gadgets · BMW Group Classic: BMW Z8 (E52) · IMCDb: BMW Z8 in The World Is Not Enough
Eon Productions Parahawk
Sonstiges1999Filmhybrid aus Schneemobil und motorisiertem Gleitschirm
Die Angreifer stürzen sich mit den speziell für den Film entworfenen Fluggeräten auf Bond und Elektra. Am Boden fahren die Parahawks wie Schneemobile, in der Luft hängen sie unter einem Schirm; die Sequenz kombinierte echte Stunts, Modelle und visuelle Effekte.
- Gefahren von
- Renards Angreifer
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – Parahawks · IMPDb: The World Is Not Enough aircraft

Serienexemplar des Silver Shadow II, des von Zukovsky genutzten Limousinentyps.Foto: Alexander Migl · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Rolls-Royce Silver Shadow II
Auto1978Cremefarbene Limousine mit Zukovskys Gehstock in der Tür
Zukovsky reist in der repräsentativen Limousine zu seiner Kaviarfabrik am Kaspischen Meer. Als der Angriff beginnt, übersteht der Wagen die Zerstörung nicht; Zukovskys Gehstockpistole aus der Türverkleidung wird später für Bonds Befreiung entscheidend.
- Gefahren von
- Valentin Zukovsky und Chauffeur
- Technik
- 6,75 l V8; Leistung von Rolls-Royce zeitgenössisch nur als „ausreichend“ angegeben
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – vehicles · IMCDb: The World Is Not Enough vehicles

AS355F1 als Serienexemplar, exakt die Unterbaureihe der beiden Sägehubschrauber.Foto: Colin · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Eurocopter AS355F1 Écureuil 2
FluggerätZwei Hubschrauber mit hängenden Kreissägen
Zwei Maschinen in King-Industries-Lackierung greifen Zukovskys Kaviarfabrik mit großen, an Seilen hängenden Sägen an. Eine wird von Bonds BMW-Rakete getroffen, die andere schneidet den Z8 entzwei. Mindestens eine der eingesetzten Maschinen ist als G-BPRJ, Werknummer 5201, identifiziert.
- Gefahren von
- Renards Piloten
- Technik
- zwei Rolls-Royce-250-C20F-Turbinen, maximales Startgewicht 2.400 kg
Quellen: 007.com: Caviar factory attack · IMPDb: The World Is Not Enough aircraft · Civil Aviation Authority of New Zealand: AS355 type acceptance

AS365 N2 als Serienexemplar, entsprechend Elektras persönlichem Transporthubschrauber.Foto: Antonin JLY · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Eurocopter AS365 N2 Dauphin 2
FluggerätElektras persönlicher Transporthubschrauber
Der zweimotorige Hubschrauber bringt Elektra durch ihr weitläufiges Pipelinegebiet. Er dient als elegantes Geschäftsreisefluggerät und nimmt nicht an den Luftkämpfen der Ski- oder Kaviarfabrik-Sequenzen teil.
- Gefahren von
- Elektra Kings Pilot

C-212 als Serienexemplar, entsprechend Renards Transportmaschine nach Kasachstan.Foto: Rjcastillo · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons CASA C-212CB Aviocar
FluggerätTransportflugzeug für Männer und Ausrüstung nach Kasachstan
Bond tötet Davidov am aserbaidschanischen Flugfeld, nimmt dessen Identität an und steigt an seiner Stelle in den Transporter. Die Filmmaschine F-GOGN, Werknummer 092, bringt Renards Männer und ihre Ausrüstung zur kasachischen Nuklearanlage.
- Gefahren von
- Renards Mannschaft
- Technik
- zwei Garrett-AiResearch-TPE331-Turboprops, bis zu 373 km/h, 1.920 km Reichweite (frühe Baureihe)
Quellen: IMPDb: The World Is Not Enough aircraft · Spanish Air and Space Force: C-212 Aviocar

Lada Niva 2121 als Serienexemplar, entsprechend Bonds Transportwagen in der Nuklearanlage.Foto: Rutger van der Maar · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Lada Niva 2121
Auto1986Geländewagen für den Transport in der kasachischen Nuklearanlage
Nach seiner Landung wird Bond unter Davidovs Identität in einem Niva durch das Testgelände gefahren. Der kompakte sowjetische Geländewagen passt zur abgelegenen, militärisch verwalteten Anlage und bleibt ein reines Transportfahrzeug ohne Sonderausrüstung.
- Gefahren von
- Renards Männer; James Bond als Passagier
Quellen: IMCDb: The World Is Not Enough vehicles · BMT 216A: The World Is Not Enough vehicle gallery

UAZ-469 als Serienexemplar, der Geländewagentyp für Bonds Flucht aus der kasachischen Anlage.Foto: Piergiuliano Chesi · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons UAZ 469 B
Auto1980Gestohlener Militärgeländewagen bei der Flucht aus der Nuklearanlage
Bond und Christmas nehmen den offenen Militärgeländewagen, als Renards Männer die kasachische Anlage zerstören. Seine einfache, robuste Bauweise macht ihn zum Fluchtfahrzeug über das unbefestigte Testgelände; Film-Gadgets besitzt er nicht.
- Gefahren von
- James Bond
Quellen: IMCDb: The World Is Not Enough vehicles · BMT 216A: The World Is Not Enough vehicle gallery

EC135 als Serienexemplar, entsprechend dem unbewaffneten Verbindungshubschrauber der Verbündeten.Foto: Jan Brüggemann · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Eurocopter EC135
FluggerätUnbewaffneter Verbindungshubschrauber der Verbündeten
Der moderne zweimotorige Hubschrauber erscheint als Transportmittel auf Seiten des MI6 und bringt Bond in das Einsatzgebiet. Anders als die Parahawks und Sägehubschrauber ist der EC135 nicht bewaffnet und nimmt an keiner Verfolgung teil.
- Gefahren von
- MI6-Pilot; James Bond als Passagier
Quellen: IMPDb: The World Is Not Enough aircraft · BMT 216A: The World Is Not Enough vehicle gallery
King Industries Pipeline Inspection Gauge (PIG)
SonstigesWartungsfahrzeug für die Fahrt im Inneren der Ölpipeline
Der druckdichte Inspektionsmolch bewegt sich auf Rollen durch die Leitung und nimmt Bond und Christmas zur eingeschleusten Bombe mit. Die Fahrt durch den langen Tunnel wurde als vollständig computergenerierte Umgebung umgesetzt; beide springen kurz vor der Explosion ab.
- Gefahren von
- James Bond und Dr. Christmas Jones
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and technology · 007.com: The evolution of visual effects on 007
Princess Yachts Princess 40
BootMotoryacht der Verschwörer in Istanbul
Die Motoryacht dient Renards Mannschaft als unauffälliger Zubringer im Hafen von Istanbul. Sie gehört zum maritimen Teil des Plans rund um das gekaperte Atom-U-Boot, besitzt aber keine sichtbaren Umbauten oder Waffen.
- Gefahren von
- Renards Männer

Heißluftballon als Vergleichsmotiv für das letzte Fluchtmittel der Attentäterin am Millennium Dome.Foto: Tomas Castelazo · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Unknown Hot-air balloon
FluggerätFluchtmittel am Ende der Londoner Bootsjagd
Am Millennium Dome wechselt die Attentäterin vom beschädigten Sunseeker in einen Heißluftballon. Bond hängt am Halteseil, bis sie den Ballon sprengt und in den Dome stürzt; er kann sich zuvor auf das Dach fallen lassen.
- Gefahren von
- Giulietta da Vinci; James Bond als unfreiwilliger Passagier
Quellen: 007.com: Q Boat

Victor-III-Klasse als Vorbild für das russische U-Boot im Finale.Foto: unbekannt · Public domain · Wikimedia Commons Soviet Navy Project 671RTM / Victor III-class submarine
SonstigesFiktives russisches Atom-U-Boot für Renards Anschlag im Bosporus
Renard übernimmt das U-Boot in Istanbul und lässt es in den Bosporus auslaufen, um mit gestohlenem Plutonium den Reaktor zur Kernschmelze zu bringen. Bond dringt an Bord ein, während Christmas im Torpedorohr gefangen ist. Die Außenaufnahmen entstanden mit einem rund 13,7 Meter langen Modell vor den Bahamas, die Innenräume auf der 007 Stage.
- Gefahren von
- Captain Nikoli und Renard
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough in pictures · U.S. Naval Institute: Soviet Navy and Victor III design · Propstore: Victor-III Class submarine maquette
Gadgets

Walther P99, Bonds Dienstpistole während der Mission.Foto: U.S. Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives · Public domain · Wikimedia Commons Walther P99
Bond führt die halbautomatische Pistole während der Mission als Dienstwaffe. Sie kommt unter anderem bei der Verfolgung in London, in Kasachstan und im U-Boot zum Einsatz.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Aufblasbare Lawinenjacke
Ein Zug an der Reißleine bläst die Skijacke zu einer schützenden Kugel auf. Bond und Elektra überstehen darin den Abgang einer Lawine; R demonstriert zuvor unbeabsichtigt die Funktion.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons · 007.com: A fond farewell to Q
Omega Seamaster mit Kletterhaken
Bonds Armbanduhr verschießt einen kleinen Kletterhaken an einer Leine. Im Finale nutzt er ihn, um sich im gefluteten U-Boot fortzubewegen.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Detonator-Brille
Die Brille dient als unauffälliger Fernzünder. Renard benutzt ein solches Exemplar bei seinem Plan rund um die gestohlene Kernwaffe.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Reversnadel-Sender
Ein winziger Sender ist in einer Reversnadel verborgen. M aktiviert ihn in der Gefangenschaft, damit Bond und Christmas ihre Position in Istanbul orten können.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Ortungskarte
Eine transparente Karte zeigt die Signale von Ortungssendern auf einer regionalen Übersicht. Bond verfolgt damit den von M aktivierten Sender bis zum Mädchenturm, der auch Leanderturm genannt wird.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Visa-Karte als Universalschlüssel
Die scheinbare Kreditkarte enthält einen elektronischen Universalschlüssel. Bond öffnet damit gesicherte Türen, ohne ein auffälliges Werkzeug mitführen zu müssen.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Röntgenbrille
Die Brille macht unter der Kleidung verborgene Waffen und Gegenstände sichtbar. Bond trägt sie im Casino L'Or Noir, um bewaffnete Gäste und Zukovskys versteckte Pistole zu erkennen.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons · 007.com: Q Lab's gadgets
Gehstockpistole
Zukovskys Gehstock verbirgt eine einschüssige Pistole. Schwer verwundet feuert er auf eine Fessel von Elektras Folterstuhl und ermöglicht Bond die Flucht.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Folterstuhl mit Halsbügel
Elektras mechanischer Stuhl spannt einen Metallbügel langsam um Bonds Nacken. Er soll Bond töten, während Elektra ihm ihren Plan erklärt.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons
Pipeline-Inspektionsmolch
Das Wartungsfahrzeug bewegt sich im Inneren der Ölpipeline und trägt die gestohlene Plutoniumladung. Bond und Christmas fahren damit der Bombe entgegen und springen vor der Explosion ab.
Quellen: 007.com: The World Is Not Enough – gadgets and weapons · 007.com: The evolution of visual effects on 007
Nukleare Sprengladung
Renard stiehlt eine Kernwaffe, entnimmt einen Teil des Plutoniums und nutzt den Rest als Täuschung in der Pipeline. Der verbliebene Spaltstoff soll später im Reaktor eines U-Boots eine Kernschmelze auslösen.
Flammenwerfer-Dudelsack
Im schottischen Q-Labor wird ein Dudelsack getestet, der zugleich als Maschinenwaffe und Flammenwerfer dient. Das Gerät bleibt eine Werkstattvorführung und wird von Bond nicht eingesetzt.
Quellen: 007.com: Q Lab's gadgets
Produktion und Trivia
- Barbara Broccoli entwickelte den Ölpipeline-Hintergrund, nachdem sie in einem aufgezeichneten Nightline-Beitrag die geopolitischen Schwierigkeiten beim Abtransport kaspischen Öls gesehen hatte.
- Neal Purvis und Robert Wade schrieben Geschichte und Drehbuch; Bruce Feirstein erhielt ebenfalls einen Drehbuch-Credit. Dana Stevens überarbeitete die Frauenfiguren ohne Nennung im Abspann.
- Michael Apted wurde auch wegen seiner Erfahrung mit starken Frauenrollen verpflichtet. Der Film rückte M stärker ins Zentrum der Handlung als die vorherigen Bond-Abenteuer.
- Die offiziellen 007-Seiten widersprechen sich beim ersten Drehtag: Ein älterer Beitrag nennt den 11. Januar 1999, eine neuere Bildstrecke den 17. Januar. Die Dreharbeiten endeten im Juni.
- Der Film war die erste Bond-Produktion seit Der Hauch des Todes, die wieder ihre feste Basis in Pinewood hatte. Dort entstanden unter anderem Elektras Villa, die Kaviarfabrik und das U-Boot-Innere.
- Die 14-minütige Sequenz vor dem Vorspann war bei der Veröffentlichung die längste der Reihe. Für die Themse-Verfolgung wurden sechs Wochen lang bis zu 15 Stunt- und Kameraboote eingesetzt.
- Stuntman Gary Powell rollte das Q Boat mithilfe seitlich montierter Vickers-Druckluftmörser um die Längsachse. Sechs Kameras hielten den Sprung fest.
- Für viereinhalb Minuten Skiverfolgung arbeiteten 170 Menschen vier Wochen lang bei Chamonix. Gedreht wurde bis auf etwa 3.660 Meter Höhe; Schnee, Wolken, gefrierender Diesel und Lawinenwarnungen warfen den Plan um fünfeinhalb Tage zurück.
- Die Parahawks wurden eigens als Kombination aus Schneemobil und Gleitschirm entworfen. Eine kleine ferngesteuerte Kamerahelikopter-Konstruktion lieferte zusätzliche Luftbilder der Verfolgung.
- Für Zukovskys Kaviarfabrik wurde Pinewoods Außentank um etwa die Hälfte vergrößert. Hunderte Masten und Tausende Meter Glasfaser schufen die weitläufige Industrieanlage; die Sägehelikopter-Idee stammte noch aus der Entwicklung von GoldenEye.
- Der Innenraum der Pipeline war vollständig computergeneriert. Bewegte Lichter und volumetrische Effekte ließen den digitalen Tunnel wie eine gefilmte Miniatur wirken.
- Für die U-Boot-Außenaufnahmen drehte die Mannschaft fünf Wochen lang mit einem etwa 13,7 Meter langen Modell vor den Bahamas. Das Innere entstand auf Pinewoods 007 Stage.
- Der frühe Arbeitstitel lautete Elektra. Der endgültige Titel übersetzt das Bond-Familienmotto „Orbis non sufficit“, das bereits in Im Geheimdienst Ihrer Majestät auftaucht.
- Desmond Llewelyn verabschiedete sich nach 17 Bond-Filmen als Q; John Cleese wurde als sein Assistent R eingeführt. Qs letzter Rat an Bond lautet, niemals Blut zu zeigen und stets einen Fluchtplan zu haben.
- Die Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke stellte die deutsche Fassung her. Thomas Danneberg schrieb das Dialogbuch und führte Dialogregie; Frank Glaubrecht sprach erneut Pierce Brosnan.
Bilder























Quellen
- 007.com: The World Is Not Enough – film overview(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: The World Is Not Enough in pictures(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: Focus of the Week – The World Is Not Enough(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: Q Boat(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: 007's car gadgets(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: Q Lab's gadgets(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: The World Is Not Enough ski chase(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: The World Is Not Enough Kazakhstan sequence(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: Caviar factory attack(en)abgerufen am 9. September 2026
- 007.com: The evolution of visual effects on 007(en)abgerufen am 9. September 2026
- AFI Catalog: The World Is Not Enough(en)abgerufen am 9. September 2026
- BFI: The World Is Not Enough(en)abgerufen am 9. September 2026
- The Numbers: The World Is Not Enough(en)abgerufen am 9. September 2026
- Box Office Mojo: The World Is Not Enough(en)abgerufen am 9. September 2026
- JamesBond.de: Die Welt ist nicht genug(de)abgerufen am 9. September 2026
- Deutsche Synchronkartei: Die Welt ist nicht genug(de)abgerufen am 9. September 2026
- Movie-Locations: The World Is Not Enough(en)abgerufen am 9. September 2026
- Reelstreets: The World Is Not Enough(en)abgerufen am 9. September 2026
- Spain.info: Spain, straight out of the movies(en)abgerufen am 9. September 2026
- IMCDb: The World Is Not Enough vehicles(en)abgerufen am 9. September 2026
- IMPDb: The World Is Not Enough aircraft(en)abgerufen am 9. September 2026
- BMW Group Classic: BMW Z8 (E52)(en)abgerufen am 9. September 2026
- Sunseeker: Superhawk heritage(en)abgerufen am 9. September 2026
- Spanish Air and Space Force: C-212 Aviocar(en)abgerufen am 9. September 2026
- Civil Aviation Authority of New Zealand: AS355 type acceptance(en)abgerufen am 9. September 2026
- BMT 216A: The World Is Not Enough vehicle gallery(en)abgerufen am 9. September 2026
- Propstore: Victor-III Class submarine maquette(en)abgerufen am 9. September 2026
- CTBTO: Semipalatinsk test site in Kazakhstan(en)abgerufen am 9. September 2026





















