
Film Nr. 13 · 1983 · Moore-Ära
James Bond 007 – Octopussy
Octopussy
Ein Fabergé-Ei führt 007 von Indien zu einem nuklearen Komplott in Deutschland
TMDB-Wertung: 6.4 / 10 · Bei TMDB ansehen
Handlung
Nach der Sabotage eines Militärstützpunkts entkommt James Bond in einem winzigen Acrostar-Jet. In Ost-Berlin wird Agent 009, als Clown verkleidet, von den Messerwerfern Mischka und Grischka verfolgt und tödlich verletzt. Er erreicht die britische Botschaft mit einem gefälschten Fabergé-Ei. Als das echte Ei bei Sotheby's auftaucht, tauscht Bond es gegen eine Kopie mit Peilsender. Der afghanische Exilprinz Kamal Khan ersteigert unwissentlich die Fälschung.
Bond folgt ihm nach Udaipur. Dort entdeckt er Kamals Verbindung zu Octopussy, einer Schmugglerin, deren Zirkus zwischen Ost und West reist. Kamal lässt Bond gefangen nehmen, doch er entkommt und gewinnt Octopussys Vertrauen. Das Schmuggelgut sind echte sowjetische Kunstschätze, die General Orlov durch Fälschungen ersetzt. Bond belauscht Orlovs Plan: In einer Zirkuskanone soll eine sowjetische Atombombe zu einem US-Luftwaffenstützpunkt in Westdeutschland gelangen. Die Explosion soll wie ein amerikanischer Unfall wirken, die europäische Abrüstungsbewegung stärken und Orlov den Weg für eine Invasion öffnen.
Bond verfolgt den Zirkuszug über Karl-Marx-Stadt und die innerdeutsche Grenze. Orlov wird beim Grenzübertritt erschossen; Bond erreicht Feldstadt in letzter Minute, warnt Octopussy und entschärft die Bombe. Als sie Kamals Verrat erkennt, kehrt Octopussy mit ihren Frauen nach Indien zurück und greift dessen Palast an. Kamal entführt sie in einer Beechcraft. Bond klammert sich an das Flugzeug, zwingt es zur Bruchlandung und rettet Octopussy; Kamal und Gobinda kommen ums Leben.
Fakten
- James Bond
- Roger Moore
- Regie
- John Glen
- Drehbuch
- George MacDonald Fraser, Richard Maibaum und Michael G. Wilson
- Produktion
- Albert R. Broccoli
- Musik
- John Barry
- Titelsong
- „All Time High“Rita Coolidge
- Romanvorlage
- Ian Fleming: „Octopussy and The Living Daylights“1966
- Laufzeit
- 131 Minuten
- Budget
- 28 Mio. US-DollarSchätzung von The Numbers. AFI nennt in einem zeitgenössischen Produktionsbericht 25 Millionen US-Dollar; das Budget ist daher nicht abschließend gesichert.
- Einspielergebnis
- 188 Mio. US-Dollarweltweites Kinoeinspiel laut The Numbers; davon 67,9 Millionen US-Dollar in Nordamerika
- Kinostart
- UK: 6. Juni 1983USA: 10. Juni 1983Deutschland: 5. August 1983
Reiseroute und Drehorte
Goldene Nummern zeigen Bonds Weg durch die Handlung, helle Marker die echten Drehorte. Beide Ebenen lassen sich einzeln ausblenden.
Bonds Reiseroute · 7 Stationen
Im Vorspann sabotiert Bond einen fiktiven Stützpunkt und entkommt im Acrostar Mini Jet. Der Kartenpunkt liegt am realen Drehort RAF Northolt, da der Film das Land nicht benennt.
Unbenannter Militärstützpunkt in Lateinamerika → London · ≈ 19 km
Bei Sotheby's beobachtet Bond die Auktion des echten Eis, vertauscht es mit Qs präparierter Kopie und folgt dem Käufer Kamal Khan nach Indien.
London → Udaipur, Indien · ≈ 6.796 km
Bond begegnet Kamal, Magda und Octopussy, entkommt aus Kamals Palast und entdeckt den Tausch echter sowjetischer Kunstwerke gegen Fälschungen.
Udaipur, Indien → Checkpoint Charlie, Berlin · ≈ 5.875 km
Auf der Spur des Zirkus erreicht Bond den Grenzübergang Checkpoint Charlie und setzt seinen Weg in die DDR fort.
Checkpoint Charlie, Berlin → Karl-Marx-Stadt, DDR · ≈ 189 km
Bond schleust sich in Octopussys Zirkus ein und entdeckt, dass Orlow den Schmuck gegen einen Atomsprengkopf getauscht hat, der während der Vorstellung auf dem US-Stützpunkt zünden soll. Er fährt Orlows Wagen über die Gleise, springt auf den Zirkuszug und kämpft dort gegen Kamals Männer.
Karl-Marx-Stadt, DDR → US-Luftwaffenstützpunkt Feldstadt, Westdeutschland · ≈ 231 km
Auf dem fiktiven Stützpunkt entschärft Bond die Bombe während Octopussys Zirkusvorstellung. Der Kartenpunkt ist ein repräsentativer Ort im damaligen Westdeutschland; gedreht wurde auf RAF Upper Heyford.
US-Luftwaffenstützpunkt Feldstadt, Westdeutschland → Kamals Palast bei Udaipur · ≈ 6.105 km
Octopussy und ihre Frauen greifen Kamals Palast an. Bond rettet Octopussy nach der Flucht mit Kamals Flugzeug; der Punkt liegt am Monsoon Palace, der den Palast darstellt.
Drehorte · 14
steht für unbenannter lateinamerikanischer Stützpunkt
Militärflugplatz und Hangar der Acrostar-Flucht im Vorspann
steht für Landschaft in Lateinamerika
Luftaufnahmen der Acrostar-Verfolgung
Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin bei 009s Flucht und Bonds späterer Verfolgung
Berliner Außenaufnahmen entlang der innerstädtischen Grenze
Außenaufnahmen im geteilten Berlin
Berliner Außenaufnahmen für den ostdeutschen Handlungsabschnitt
Straßenaufnahmen der Alfa-Romeo-Fahrt zum Luftwaffenstützpunkt
Teile von Octopussys schwimmendem Palast und Udaipur-Panoramen
Außenaufnahmen von Octopussys Inselpalast
Außenansichten von Kamal Khans Palast
Bonds Hotel und Teile der Tuk-Tuk-Verfolgung
steht für Bahnstrecke in der DDR (Deutschland)
Zirkuszug, Rangierbahnhof und Eisenbahnverfolgung
steht für US-Luftwaffenstützpunkt Feldstadt, Westdeutschland (Deutschland)
Zirkusvorstellung und Entschärfung der Atombombe
Studioinnenräume, Spezialeffekte und Modellaufnahmen
Figuren und Besetzung
Bond-Girls
Schurken
Handlanger
Verbündete
Fahrzeuge & Gadgets
Fahrzeuge

Ein BD-5J desselben Typs wie der Acrostar Mini Jet im Vorspann; kein FilmflugzeugFoto: Matthias Kabel · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Bede / Acrostar BD-5J Acrostar Mini Jet
FluggerätZerlegbarer Einsitzer im Pferdeanhänger; Fluchtfahrzeug im Vorspann
Bond setzt den kleinen Jet nach der Sabotage eines Militärstützpunkts ein, fliegt durch einen Hangar und landet nach Treibstoffmangel an einer Straße. Pilot und Besitzer des Filmflugzeugs war Corkey Fornof; AFI zufolge existierten damals nur zwei Acrostar-Jets. Das freie Foto zeigt denselben Flugzeugtyp, nicht das nachweislich im Film eingesetzte Exemplar.
- Gefahren von
- James Bond
- Technik
- Microturbo-TRS-18-Strahltriebwerk, 200 lbf Schub, Höchstgeschwindigkeit 320 mph (515 km/h) laut Pima Air & Space Museum
Quellen: Octopussy – 007.com · Octopussy – AFI Catalog · Bede BD-5J – Pima Air & Space Museum

Ziviles Bajaj-Tuk-Tuk als Typbeispiel; das Filmtaxi war eine SpezialanfertigungFoto: Bernard Gagnon · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Bajaj Auto / Eon Productions Tuk-Tuk Company Taxi
Sonstiges1982Für die Verfolgung verstärkte Spezialanfertigung mit Honda-ATC-Technik
Vijay holt Bond in Udaipur mit dem als Firmentaxi getarnten Tuk-Tuk ab. Bei der Verfolgung durch Kamals Männer übernimmt Bond zeitweise das Steuer. Laut 007.com baute Bajaj Auto die Fahrzeuge auf Technik von Honda-ATC-Dreirädern; das Heldenfahrzeug erhielt eine verstärkte Aufhängung. Das Foto zeigt ein ziviles Bajaj-Tuk-Tuk, kein Filmfahrzeug.
- Gefahren von
- Vijay; zeitweise James Bond
- Technik
- Filmumbau laut 007.com: 10 bhp; John Glen erinnerte sich an etwa 60 mph (97 km/h)
Quellen: Tuk-Tuk – 007.com · Octopussy vehicles – IMCDb

Ein offener Range Rover als Referenz für Biancas Cabrio-Umbau; kein belegtes FilmfahrzeugFoto: Kieran White · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Land Rover Range Rover Series I Convertible
Auto1980Cabrio-Umbau mit Pferdeanhänger für den Acrostar Mini Jet
Bianca bringt Bond im Vorspann in einem offenen Range Rover zum Flugplatz; der Pferdeanhänger enthält den zerlegten Mini Jet. 007.com nennt das Fahrzeug ausdrücklich, IMCDb ordnet es dem Modelljahr 1980 zu. Motorisierung und Leistung des individuellen Filmumbaus sind nicht zuverlässig dokumentiert. Das Foto zeigt einen offenen Range Rover von 1981, aber kein nachweisliches Filmfahrzeug.
- Gefahren von
- Bianca
Quellen: Octopussy – 007.com · Octopussy vehicles – IMCDb · Range Rover history – Range Rover

Ein regulärer 280 S W108 als Referenz für Orlovs DienstwagenFoto: nakhon100 · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Mercedes-Benz 280 S (W108)
Auto1968Orlovs Dienstwagen; Bond fährt ihn auf den Schienen hinter dem Zirkuszug her
Bond entwendet Orlovs Mercedes, um den Zirkuszug einzuholen. Nachdem Reifen verloren gehen, fährt der Wagen auf seinen Felgen über die Gleise, bis er von einem entgegenkommenden Zug in den Fluss geschleudert wird. IMCDb identifiziert den Filmwagen als 1968er 280 S der Baureihe W108. Das Foto zeigt ein reguläres Vergleichsfahrzeug dieses Typs.
- Gefahren von
- General Orlov; später James Bond
- Technik
- 2,8-l-Reihensechszylinder, 140 PS, bis 185 km/h mit Schaltgetriebe
Quellen: Octopussy – 007.com · 1968 Mercedes-Benz 280 S in Octopussy – IMCDb · Mercedes-Benz 280 S (W108) – Mercedes-Benz Clubs

Serien-GTV6 als Typbeispiel; Bonds Filmwagen ist rotFoto: Huhu Uet · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Alfa Romeo GTV6 2.5
Auto1981Gestohlener roter Sportwagen für die Fahrt zum US-Luftwaffenstützpunkt
Nachdem Bond den Zirkuszug verlassen hat, stiehlt er einen roten GTV6 und rast zum fiktiven US-Stützpunkt Feldstadt. Das freie Foto zeigt ein gelbes Serienfahrzeug von 1981, nicht den roten Filmwagen. Die Modellzuordnung stammt von IMCDb; die technischen Werte aus dem offiziellen Alfa-Romeo-Archiv.
- Gefahren von
- James Bond
- Technik
- 2,5-l-V6, 158 PS, Höchstgeschwindigkeit 205 km/h
Quellen: Octopussy vehicles – IMCDb · 40 Jahre Alfa Romeo Alfetta GT – Stellantis Media

Symbolfoto eines Heißluftballons; Qs Union-Jack-Filmballon ist nicht abgebildetFoto: Angshuman Chatterjee · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Q Branch Q's hot-air balloon
FluggerätUnion-Jack-Ballon, mit dem Q Octopussys Insel erreicht
Q fliegt mit einem Heißluftballon in Union-Jack-Gestaltung zu Octopussys schwimmendem Palast und unterstützt ihre Frauen beim Gegenangriff. Das Bild ist ein frei lizenziertes Symbolfoto eines Heißluftballons und zeigt weder das Filmmuster noch ein Filmrequisit; verlässliche technische Daten des Requisits sind nicht veröffentlicht.
- Gefahren von
- Q
Quellen: Octopussy – 007.com

Das erhaltene Filmrequisit des als Krokodil getarnten TauchfahrzeugsFoto: Karen Roe · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Q Branch / Eon Productions Crocodile submarine
BootAls Krokodil getarntes Einmann-Tauchfahrzeug
Bond nähert sich Octopussys Insel unter Wasser in einem künstlichen Krokodil. Das frei lizenzierte Foto zeigt das erhaltene Filmrequisit im National Motor Museum in Beaulieu. Belastbare technische Leistungsdaten sind nicht veröffentlicht.
- Gefahren von
- James Bond
Quellen: Octopussy – 007.com

Eine C-45H als Typbeispiel für Kamals Fluchtflugzeug; nicht das im Film verwendete ExemplarFoto: Tomás Del Coro · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons Beechcraft C-45H Expeditor
Fluggerät1951Kamals Fluchtflugzeug im Finale; Filmkennung VN75WB, reales Flugzeug N75WB
Kamal und Gobinda entführen Octopussy in einer zweimotorigen Beechcraft. Bond klammert sich außen fest, beschädigt ein Triebwerk und zwingt Kamal zur Bruchlandung. IMPDb identifiziert das verwendete Flugzeug als C-45H N75WB, Werknummer AF-222, Baujahr 1951; für den Film wurde die Kennung zu VN75WB verändert. Das Foto zeigt ein anderes C-45H-Exemplar.
- Gefahren von
- Kamal Khans Pilot; James Bond außen am Flugzeug
- Technik
- zwei Pratt & Whitney R-985 mit je 450 hp; Höchstgeschwindigkeit 219 mph (352 km/h) laut National Museum of the US Air Force
Quellen: Octopussy aircraft – IMPDb · Beech C-45H Expeditor – National Museum of the US Air Force · N75WB aircraft record – Airport-Data.com
Gadgets
Seiko G757 Sports 100
Q stattet Bonds Digitaluhr mit einem Peilsender aus. Die Richtungsanzeige führt Bond zum Sender im Fabergé-Ei und später zur Bombe im Zirkuszug.
Quellen: Octopussy – 007.com · Seiko G757-5020 Sports 100 – James Bond Lifestyle
Seiko TV Watch
Im Labor von Q empfängt Bond auf einer Armbanduhr ein Fernsehbild; im Finale nutzt er sie erneut. Das Filmrequisit war ein Prototyp und unterscheidet sich vom späteren Serienmodell.
Quellen: Octopussy – 007.com · Seiko TV Watch – James Bond Lifestyle
Fabergé-Ei mit Peilsender
Q ersetzt das bei Sotheby's versteigerte Ei durch eine Kopie mit Peilsender und Mikrofon. Bond kann dadurch Kamals Gespräche mit Orlov verfolgen.
Quellen: Octopussy – 007.com
Montblanc-Füller
Der Meisterstück-Füller enthält konzentrierte Säure und einen Empfänger für den Sender im Ei. Bond löst damit die Gitterstäbe seines Zimmers in Kamals Palast.
Quellen: Octopussy – 007.com · Montblanc Meisterstück fountain pen – James Bond Lifestyle
Gezinkte Würfel
Kamal gewinnt beim Backgammon mit manipulierten Würfeln. Bond tauscht sie gegen Kamals eigene Würfel aus und schlägt ihn mit dessen Betrugsmittel.
Quellen: Octopussy – 007.com
Jo-Jo-Kreissäge
Ein Killer setzt eine rotierende Kreissäge an einem Seil wie ein Jo-Jo ein; Vijay wird damit am Ufer getötet.
Quellen: Octopussy – 007.com
Aktentasche mit Sprengsatz
Agent 009 trägt in Ost-Berlin eine Aktentasche mit verborgenem Sprengsatz. Nach seinem Tod bringt ihr Inhalt den falschen Fabergé-Schatz zum Vorschein.
Quellen: Octopussy – 007.com
Fünfklingen-Wurfmesser
Gobinda verwendet ein sternförmiges Wurfmesser mit fünf ausklappenden Klingen gegen Bond.
Quellen: Octopussy – 007.com
Atomarer Sprengsatz
Orlov lässt einen sowjetischen Atomsprengsatz in einer Kanone des Zirkuszuges verstecken. Die Explosion soll wie ein amerikanischer Unfall wirken und die einseitige Abrüstung Europas auslösen.
Quellen: Octopussy – 007.com
Wendejacke
Auf der Flucht am deutschen Grenzübergang wendet Bond seine Jacke und gibt sich damit kurzfristig als Zivilist aus.
Quellen: Octopussy – 007.com
Walther PPK 7,65 mm
Bond führt erneut seine kompakte Dienstpistole Walther PPK im Kaliber 7,65 mm.
Quellen: Octopussy – 007.com
Produktion und Trivia
- Das Drehbuch verwendet Motive aus Ian Flemings Kurzgeschichten „Octopussy“ und „The Property of a Lady“. Die zentrale Bombenhandlung wurde für den Film neu entwickelt.
- George MacDonald Fraser schlug Indien als Schauplatz vor, nachdem Japan zeitweise erwogen worden war; er schrieb gemeinsam mit Richard Maibaum und Michael G. Wilson das Drehbuch.
- Die Produktion begann laut AFI am 16. August 1982. Die Indien-Dreharbeiten starteten am 12. September in Udaipur.
- Die erste Einheit drehte etwa drei Wochen in Indien; eine zweite Einheit blieb ungefähr einen weiteren Monat. Der Monsoon Palace stellte Kamals Palast dar, Jag Mandir und der Lake Palace Teile von Octopussys Anwesen.
- Roger Moore zögerte vor seinem sechsten Bond-Film. James Brolin und Michael Billington wurden als mögliche Nachfolger erwogen; Moore sagte schließlich im Juli 1982 zu.
- Maud Adams war nach „Der Mann mit dem goldenen Colt“ die erste Darstellerin, die in zwei Bond-Filmen jeweils eine große weibliche Hauptrolle spielte.
- Produzent Albert R. Broccoli traf den Tennisspieler Vijay Amritraj in Wimbledon und besetzte ihn anschließend als Bonds indischen Kontaktmann Vijay.
- Die Acrostar-Sequenz war bereits für „Moonraker“ erwogen worden. Besitzer und Pilot Corkey Fornof flog den Jet; laut AFI gab es zu dieser Zeit nur zwei Exemplare.
- Die Tuk-Tuk-Verfolgung begann am 22. September 1982 in Udaipur. Rémy Julienne koordinierte die Fahrzeugstunts; ein Radfahrer, der der Kolonne unbeabsichtigt ausweicht, blieb in der fertigen Szene.
- Zu den Berliner Drehorten gehörten Checkpoint Charlie, das Brandenburger Tor, der Potsdamer Platz und Spandau. Die Nene Valley Railway in England stellte Teile der ostdeutschen Bahnstrecke dar.
- RAF Upper Heyford doubelte für den fiktiven US-Luftwaffenstützpunkt Feldstadt in Westdeutschland; RAF Northolt stellte den Militärflugplatz des Vorspanns dar.
- John Barry komponierte die Filmmusik und gemeinsam mit Texter Tim Rice das Titellied „All Time High“, gesungen von Rita Coolidge.
- Der Film startete im selben Jahr wie die konkurrierende, nicht von Eon produzierte Bond-Verfilmung „Never Say Never Again“ mit Sean Connery.
- AFI und The Numbers führen 131 Minuten Laufzeit, das BFI 130 Minuten. Beim Budget stehen sich 27,5 Millionen US-Dollar bei The Numbers und eine zeitgenössische AFI-Angabe von 25 Millionen gegenüber.
- Die deutsche Fassung entstand bei cine-adaption in München-Gauting. Michael Brennicke schrieb das Dialogbuch, John Pauls-Harding führte Dialogregie.
Bilder












Quellen
- Octopussy – 007.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- Tuk-Tuk – 007.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy – AFI Catalog(en)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy (1983) – BFI(en)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy – The Numbers(en)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy film locations – Movie-Locations.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy locations – Reelstreets(en)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy – jamesbond.de(de)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy – Deutsche Synchronkartei(de)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy vehicles – IMCDb(en)abgerufen am 8. September 2026
- Octopussy aircraft – IMPDb(en)abgerufen am 8. September 2026
- Bede BD-5J – Pima Air & Space Museum(en)abgerufen am 8. September 2026
- 40 Jahre Alfa Romeo Alfetta GT – Stellantis Media(de)abgerufen am 8. September 2026
- Mercedes-Benz 280 S (W108) – Mercedes-Benz Clubs(de)abgerufen am 8. September 2026
- Beech C-45H Expeditor – National Museum of the US Air Force(en)abgerufen am 8. September 2026
- Checkpoint Charlie – Wikidata(en)abgerufen am 8. September 2026
- RAF Northolt – Wikidata(en)abgerufen am 8. September 2026
- RAF Upper Heyford – Wikidata(en)abgerufen am 8. September 2026
- Seiko G757-5020 Sports 100 – James Bond Lifestyle(en)abgerufen am 8. September 2026
- Montblanc Meisterstück fountain pen – James Bond Lifestyle(en)abgerufen am 8. September 2026

















