
Film Nr. 7 · 1971 · Connery-Ära
Diamantenfieber
Diamonds Are Forever
Sean Connery ist zurück – und Las Vegas gehört ihm.
TMDB-Wertung: 6.4 / 10 · Bei TMDB ansehen
Handlung
Nach dem Tod seiner Frau Tracy jagt James Bond ihren Mörder Ernst Stavro Blofeld rund um den Globus – von Japan über Kairo bis in eine geheime Klinik, in der Blofeld sich Doppelgänger schaffen lässt. Bond ertränkt seinen Erzfeind in kochendem Schlamm und hält die Sache für erledigt.
Zurück in London wartet ein scheinbar banaler Auftrag: Aus Südafrika werden im großen Stil Diamanten geschmuggelt, doch keiner der Steine taucht auf dem Markt auf. Unter dem Namen des Schmugglers Peter Franks reist Bond nach Amsterdam zu dessen Kontaktfrau Tiffany Case. Den echten Franks tötet er im Aufzug, versteckt die Diamanten in der Leiche und fliegt mit dem Sarg nach Los Angeles, wo Felix Leiter ihn erwartet.
Die Spur führt in ein Krematorium in Las Vegas und zum Komiker Shady Tree, während die Killer Mr. Wint und Mr. Kidd jedes Glied der Schmuggelkette beseitigen. Im Whyte House, dem Hotel des zurückgezogenen Milliardärs Willard Whyte, trifft Bond auf Plenty O'Toole, holt mit Tiffany die Steine im Circus Circus ab und landet in einem Wüstenlabor, aus dem er mit einem Mondfahrzeug flieht. Im Penthouse des Hotels stehen ihm gleich zwei Blofelds gegenüber: Der Schurke lebt, hat Whyte entführt und lässt aus den Diamanten einen Laser-Satelliten bauen.
Als Bond Whyte aus dessen Sommervilla befreit, zerstört der Satellit bereits Raketen und U-Boote der Supermächte. Blofeld bietet die Welt von einer Bohrinsel vor Baja California aus zur nuklearen Versteigerung an. Bond landet per Wetterballon auf der Plattform, zertrümmert mit dem Kran die Kommandozentrale und tritt mit Tiffany auf einem Kreuzfahrtschiff die Heimreise an – wo Wint und Kidd einen letzten Versuch wagen.
Fakten
- James Bond
- Sean Connery
- Regie
- Guy Hamilton
- Drehbuch
- Richard Maibaum und Tom Mankiewicz
- Produktion
- Harry Saltzman und Albert R. Broccoli
- Musik
- John Barry
- Titelsong
- „Diamonds Are Forever“Shirley Bassey
- Romanvorlage
- Ian Fleming: „Diamonds Are Forever“1956
- Laufzeit
- 120 Minuten
- Budget
- 7,2 Mio. US-Dollar
- Einspielergebnis
- 116 Mio. US-Dollarweltweit, Erstaufführung (Wikipedia en); Box Office Mojo weist nur die 43,8 Mio. aus Nordamerika aus
- Kinostart
- UK: 30. Dezember 1971USA: 17. Dezember 1971Deutschland: 14. Dezember 1971
Reiseroute und Drehorte
Goldene Nummern zeigen Bonds Weg durch die Handlung, helle Marker die echten Drehorte. Beide Ebenen lassen sich einzeln ausblenden.
Bonds Reiseroute · 12 Stationen
Vorspann: Bond verhört in Japan gewaltsam einen Mann nach Blofelds Aufenthaltsort.
Tokio → Kairo · ≈ 9.562 km
In einem Casino und anschließend am Strand bei Marie erpresst Bond den nächsten Hinweis – mit ihrem Bikinioberteil.
Kairo → Blofelds geheime Klinik · ≈ 10.650 km
Fiktiver Ort ohne genanntes Land; Dialog und Ortsverzeichnisse deuten auf Südamerika, die runde Koordinate meint die Region und nicht den Punkt. Blofeld lässt Doppelgänger operieren; Bond ertränkt einen von ihnen im heißen Schlammbad.
Mehr dazu: Wo liegt Blofelds geheime Klinik?
Blofelds geheime Klinik → Diamantenmine bei Kimberley · ≈ 10.692 km
Ausgangspunkt der Schmuggelkette: Ein Zahnarzt nimmt Bergleuten Diamanten ab, bis Wint und Kidd ihn mit einem Skorpion töten. Bond selbst ist hier nicht vor Ort.
Diamantenmine bei Kimberley → London · ≈ 9.248 km
M und Sir Donald Munger erläutern die verschwundenen Diamanten; Bond übernimmt die Identität des Schmugglers Peter Franks.
London → Dover · ≈ 109 km
Der echte Franks wird am Hoverport festgenommen, Bond setzt mit dem Luftkissenboot auf den Kontinent über.
Dover → Amsterdam · ≈ 282 km
Bond trifft Tiffany Case in ihrer Grachtenwohnung, tötet den entkommenen Franks im Aufzug und versteckt die Diamanten in dessen Leiche.
Amsterdam → Los Angeles · ≈ 8.958 km
Am Flughafen wartet Felix Leiter; der Sarg mit den Diamanten wird in einen Leichenwagen verladen, der Bond weiter nach Las Vegas bringt.
Los Angeles → Las Vegas · ≈ 387 km
Krematorium Slumber Inc., Shady Tree, Plenty O'Toole und das Whyte House; Tiffany holt die Diamanten im Circus Circus ab. Später die Mustang-Verfolgung durch die Fremont Street und Bonds Begegnung mit den zwei Blofelds im Penthouse.
Las Vegas → Whyte-Tectronics-Labor in der Wüste · ≈ 11 km
Fiktives Forschungslabor bei Las Vegas, Koordinaten des Drehorts. Bond entdeckt Dr. Metz' Satelliten und flieht mit dem Mondfahrzeug durch die Wüste.
Whyte-Tectronics-Labor in der Wüste → Willard Whytes Sommervilla · ≈ 300 km
Fiktiver Ort in der Wüste, Koordinaten des Elrod House in Palm Springs. Bond kämpft gegen Bambi und Thumper und befreit den entführten Whyte; Bert Saxby wird erschossen.
Willard Whytes Sommervilla → Bohrinsel vor Baja California · ≈ 366 km
Fiktive Plattform im Pazifik, Position plausibel gewählt. Blofelds Kommandozentrale für den Laser-Satelliten; Bond kommt per Wetterballon, Felix mit Hubschraubern.
Bohrinsel vor Baja California → Kreuzfahrtschiff auf See · ≈ 339 km
Auf der Heimreise geben sich Wint und Kidd als Zimmerkellner aus; Bond erkennt sie am Parfüm und erledigt beide samt Bombentorte.
Drehorte · 22
Innenaufnahmen: Blofelds Klinik, Innenräume von Slumber Inc., Whyte-House-Penthouse, Kommandozentrale der Bohrinsel, Schiffskabine
Festnahme von Peter Franks, Bond geht an Bord des Luftkissenboots
steht für Kreuzfahrtschiff im Pazifik
Außenaufnahmen der SS Canberra als Kreuzfahrtschiff des Finales
Tiffany Cases Wohnung im dritten Stock, Bonds Ankunft mit dem Triumph Stag
Die Leiche des vermeintlichen James Bond wird aus der Amstel gezogen
steht für Flughafen Amsterdam (Niederlande)
Lufthansa-Hangar: Verladen des Sargs und Abflug von Bond und Tiffany nach Los Angeles
steht für Strand nahe Kairo (im Film nicht benannt)
Vorspann: Bond befragt Marie am Strand
Ankunft in Los Angeles, Treffen mit Felix Leiter am Sarg
steht für Las Vegas (USA)
Nachdreh der Gassen-Ausfahrt des Mustang auf zwei Rädern und Teile der Verfolgungsjagd auf dem Studiogelände
Start der Rakete mit Blofelds Satelliten
steht für Bohrinsel vor Baja California (Mexiko)
Eigens errichtete Bohrinsel für das Finale, Hubschrauberangriff, Kran und Bathosub
steht für Whytes Villa in der Wüste bei Las Vegas (USA)
Willard Whytes Sommervilla, Kampf mit Bambi und Thumper im Pool
steht für Las Vegas (USA)
Tiffanys Haus mit Pool, in dem Plenty O'Toole ertränkt aufgefunden wird
Tiffany holt die Diamanten am Wasserballon-Stand ab; Zambora-Show mit dem Gorilla
steht für Whyte House (USA)
Außenansicht des Whyte House, Bonds Kletterpartie zum Penthouse
steht für Whyte House (USA)
Casino des Whyte House: Bond gewinnt 50.000 Dollar am Craps-Tisch und lernt Plenty O'Toole kennen (Hotel 2016 abgerissen)
Bonds Hotel in Las Vegas (2024 abgerissen)
Verfolgungsjagd mit dem Mustang gegen die Polizei, drei Nächte lang gesperrt
steht für Slumber Inc., Las Vegas (USA)
Außenaufnahmen des Krematoriums Slumber Inc.
Garten der Erinnerung, in dem Bond die Urne abstellt
steht für Whyte-Tectronics-Labor (USA)
Whyte-Tectronics-Labor und Beginn der Mondbuggy-Verfolgung in der Wüste
steht für Diamantenmine bei Kimberley (Südafrika)
Südafrikanische Diamantenmine mit Zahnarzt und Hubschrauber
Figuren und Besetzung
Bond-Girls
Schurken
Handlanger
Fahrzeuge & Gadgets
Fahrzeuge

Mustang aus der Diamantenfieber-Präsentation von Bond in Motion in Beaulieu; Foto des Ausstellungsfahrzeugs.Foto: Morio · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Ford Mustang Mach 1
Auto1971Tiffanys roter Mustang; Flucht durch Las Vegas auf zwei Rädern
Bond fährt Tiffanys Mustang bei der Verfolgungsjagd durch Las Vegas und entkommt durch eine schmale Gasse. Die Produktion setzte mehrere Wagen ein; 007.com beschreibt für die anspruchsvollen Stunts die 429-Cobra-Jet-Version. Die dort genannten 335 bhp widersprechen Fords Angabe von 370 hp für diesen Serienmotor; die technischen Daten unten beziehen sich ausdrücklich auf die 429-CJ-Serienversion.
- Gefahren von
- James Bond; Tiffany Case
- Technik
- 429 Cobra Jet: 7,0-l-V8; 370 hp SAE gross (rechnerisch ca. 375 PS), keine DIN-Nettoleistung
Quellen: 007.com: Mustang Mach 1 · Ford: Mustang-Historie – 1971 und 429 Cobra Jet · Hemmings: 1971 Ford Mustang Mach 1 – Motortabelle

Der für Diamantenfieber gebaute Mondbuggy in einer Ausstellung; Ken Adams Entwurf wurde von Dean Jeffries umgesetzt.Foto: No machine-readable author provided. Hannibal assumed (based on copyright claims). · Public domain · Wikimedia Commons Dean Jeffries Moon Buggy
Sonstiges1971Mondfahrzeug aus dem Whyte-Tectronics-Labor; Flucht durch die Wüste
Bond durchbricht mit dem Mondbuggy die Wand der Testanlage und flieht vor den Wachleuten. Ken Adam entwarf das Fahrzeug, Dean Jeffries baute es in Kalifornien mit Stahlrohrrahmen, Aluminiumverkleidung und einer Plexiglaskuppel. Nach einer Restaurierung war es von 1993 bis 2003 im Planet Hollywood in Las Vegas ausgestellt; Christie's dokumentierte es 2004 im Auktionskatalog.
- Gefahren von
- James Bond
Quellen: 007.com: Bond's Moon Buggy Escape · Christie's: Diamonds Are Forever – Moon Buggy, Lot 4413672

Honda US90 aus der Diamantenfieber-Ausstellung in Beaulieu; der Typ wird auch unter seiner späteren Bezeichnung ATC90 geführt.Foto: Karen Roe from Bury St Edmunds, Suffolk, UK · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Honda US90 (später ATC90 / later ATC90)
SonstigesGeländedreiräder mit Ballonreifen; Bond übernimmt eines für die Flucht
Die Wachleute verfolgen den Mondbuggy auf Honda-Dreirädern; Bond flieht schließlich selbst auf einem davon. Honda führte die Baureihe 1970 als US90 ein und benannte sie später in ATC90 um. Ein dem Film zugeordnetes Exemplar wurde in Beaulieu ausgestellt; die Ian Fleming Foundation dokumentiert 2026 ebenfalls ein Dreirad aus dem Film in ihrer Sammlung.
- Gefahren von
- Wachleute von Whyte Tectronics; anschließend James Bond
- Technik
- 89,5-cm³-Viertakt-Einzylinder; ca. 7,1 PS (7 hp); Vierganggetriebe mit Geländeuntersetzung
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · Honda: History of Honda ATVs · Wikipedia: Honda US90 – technische Daten · Ian Fleming Foundation: Community Newsletter – April 2026

Triumph Stag von 1970 als Typenbeispiel; Bonds Filmwagen RVC 435H war gelb und ist hier nicht abgebildet.Foto: SG2012 · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Triumph Stag
Auto1970Gelber Vorserienwagen RVC 435H; Bond übernimmt Franks' Identität und Auto
Bond übernimmt den Stag in Dover und fährt damit zu Tiffany nach Amsterdam. Christie's identifiziert das Filmfahrzeug als Vorserienwagen LD14 aus der Triumph-Presseflotte. Der Auktionskatalog von 1998 dokumentiert eine Restaurierung und die Umrüstung auf bleifreies Benzin. Das Foto zeigt ein anderes Exemplar von 1970.
- Gefahren von
- Peter Franks; anschließend James Bond
- Technik
- 2.997-cm³-V8; ca. 147 PS (145 bhp) bei 5.500/min; Viergang-Schaltgetriebe mit Overdrive
Quellen: Christie's: Diamonds Are Forever – 1970 Triumph Stag, LD14 · Bond Lifestyle: Triumph Stag

The Princess Margaret nach ihrer Verlängerung zur Mk III; in Diamantenfieber fährt Bond noch mit der kürzeren Mk-I-Ausführung.Foto: Luctor · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons British Hovercraft Corporation SR.N4 Mk I – The Princess Margaret
Boot1968Luftkissenfähre für Bonds Kanalüberquerung mit dem Triumph Stag
Bond fährt den Stag in Dover auf die Seaspeed-Fähre The Princess Margaret, Kennung GH-2006. Im Film erscheint das Luftkissenboot in seiner ursprünglichen Mk-I-Ausführung. Es wurde 1979 zur längeren Mk III umgebaut und 2018 verschrottet; das Foto zeigt denselben Rumpf nach dem Umbau im Jahr 1997.
- Gefahren von
- Seaspeed-Besatzung; Bond als Passagier
- Technik
- Mk I: vier Rolls-Royce-Proteus-Gasturbinen; maximal 65 kn (ca. 120 km/h) bei ruhigem Wasser
Quellen: Bond Lifestyle: Triumph Stag – Überfahrt mit The Princess Margaret · IMPDb: Diamonds Are Forever – Fluggeräte · Wikipedia: SR.N4 – Baureihen, Umbauten und technische Daten

Blofelds Bath-O-Sub als Filmrequisite bei Bond in Motion in Beaulieu.Foto: Karen Roe from Bury St Edmunds, Suffolk, UK · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Filmrequisite / Film prop Bath-O-Sub
SonstigesBlofelds einsitziges Mini-U-Boot; Bond übernimmt den Kran und vereitelt die Flucht
Blofeld steigt während des Angriffs auf die Bohrinsel in die Rettungskapsel. Bond übernimmt den Kran und schleudert das noch am Haken hängende Mini-U-Boot gegen die Anlage. Die erhaltene Filmrequisite gehört zur Ian Fleming Foundation und war in der Ausstellung Bond in Motion in Beaulieu zu sehen; belastbare Leistungs- oder Tauchtiefenangaben sind nicht belegt.
- Gefahren von
- Ernst Stavro Blofeld
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · MI6-HQ: Bathosub · Ian Fleming Foundation: Community Newsletter – Bath-O-Sub · Wikimedia Commons: Bath-O-Sub – Beschreibung des Beaulieu-Exponats

Custom 500 aus den frühen 1970er-Jahren als Typenbeispiel für die Ford-Polizeiflotte; kein Filmfahrzeug.Foto: Acroterion · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Ford Custom / Custom 500
AutoPolizeilimousinen der Verfolgungsjagd durch Las Vegas
Ford-Limousinen verfolgen Tiffanys Mustang durch die Stadt und auf einen Parkplatz. IMCDb führt den Wagen des Sheriffs als Custom von 1971 und weitere Einsatzwagen als Custom beziehungsweise Custom 500 verschiedener Modelljahre. Deshalb fasst dieser Eintrag die Flotte zusammen, ohne allen Wagen denselben Motor oder dasselbe Baujahr zuzuschreiben; das Foto zeigt einen historischen Maryland-Polizeiwagen.
- Gefahren von
- Sheriff und Polizeibeamte in Las Vegas
Quellen: 007.com: Mustang Mach 1 – Polizeiverfolgung · IMCDb: 1971 Ford Custom in Diamonds Are Forever · IMCDb: Diamonds Are Forever – Custom und Custom 500

Bell 206B als Typenbeispiel für Whytes JetRanger; die Aufnahme zeigt einen anderen Hubschrauber in Stockholm.Foto: Matti Blume · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Bell 206B JetRanger
FluggerätWhytes privater Hubschrauber begleitet den Angriff auf Blofelds Bohrinsel
Leiter und Whyte beobachten den Angriff aus Whytes privatem JetRanger. Bond Lifestyle und IMPDb bestätigen die Baureihe, nennen aber keine sichtbare Kennung; MI6-HQ präzisiert sie als 206B. Das Foto zeigt einen anderen 206B in schwedischer Polizeilackierung; Baujahr, Kennung und Verbleib des Drehhubschraubers bleiben unbelegt.
- Gefahren von
- Whytes Pilot; Felix Leiter und Willard Whyte als Passagiere
Quellen: Bond Lifestyle: Bell 206 JetRanger – Diamonds Are Forever · IMPDb: Diamonds Are Forever – Fluggeräte · MI6-HQ: Diamonds Are Forever – Fahrzeugübersicht

UH-1H im 1st Cavalry Division Museum als Typenbeispiel für die Hueys des Filmfinales; kein Drehhubschrauber.Foto: Articseahorse · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Bell UH-1H Iroquois (Huey)
FluggerätTransport- und Unterstützungshubschrauber beim Angriff auf die Bohrinsel
Die Hueys gehören zum Hubschrauberverband, der Blofelds Plattform angreift. IMPDb identifiziert die UH-1-Baureihe, während MI6-HQ zwei UH-1H nennt. Das Foto zeigt ein Museumsexemplar der H-Version mit Sanitätsmarkierungen; ein Bezug dieses Exemplars zu den Dreharbeiten ist nicht belegt.
- Gefahren von
- Piloten des amerikanischen Angriffsverbands
- Technik
- Lycoming T53-L-13-Wellenturbine; nominell 1.400 shp (ca. 1.419 PS), Serienausführung
Quellen: IMPDb: Diamonds Are Forever – Fluggeräte · MI6-HQ: Diamonds Are Forever – Fahrzeugübersicht · US Army: Aviation Digest, Januar–März 2018 – UH-1H-Triebwerk

OH-6A im Naval Air Station Wildwood Aviation Museum als Typenbeispiel für die kleinen Angriffshubschrauber; kein Filmexemplar.Foto: Smallbones · CC0 · Wikimedia Commons Hughes OH-6A Cayuse
FluggerätKleine Hubschrauber mit Raketenbehältern beim Angriff auf Blofelds Plattform
Neben den größeren Hueys greifen kleine Hughes-Hubschrauber die Bohrinsel an. MI6-HQ nennt drei OH-6A; IMPDb beschreibt ebenfalls OH-6, verwendet in der Überschrift aber die spätere Bezeichnung AH-6 Little Bird. Der Eintrag folgt der zeitgenössischen OH-6A-Bezeichnung; das Foto zeigt ein erhaltenes Museumsexemplar.
- Gefahren von
- Piloten des amerikanischen Angriffsverbands
Quellen: MI6-HQ: Diamonds Are Forever – Fahrzeugübersicht · IMPDb: Diamonds Are Forever – Fluggeräte · US Air Force Test Center: Cayuse – OH-6A und spätere Little-Bird-Varianten
Gadgets
Falsche Fingerabdrücke
Dünne Latexauflagen übertragen Peter Franks' Fingerabdrücke auf Bonds Fingerspitzen. So besteht er Tiffanys Kontrolle anhand seines Trinkglases und kann weiter als Franks auftreten.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · MI6-HQ: Latex Fingerprints
Kletterpistole
Die Pistole verschießt einen Mauerhaken mit Seil. Bond gelangt damit außen am Whyte House zum Penthouse; dort setzt er sie auch gegen Blofelds Doppelgänger ein.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · MI6-HQ: Piton Pistol
Stimmen-Synthesizer
Blofeld täuscht am Telefon Willard Whytes Stimme vor. Mit Qs eigenem Stimmenimitator gibt sich Bond später als Bert Saxby aus und bringt Blofeld dazu, Whytes Versteck zu verraten.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · Wikipedia: Diamonds Are Forever – Telefonat als Bert Saxby
Spielautomaten-Ring
Q hält seinen elektromagnetischen Ring an die Spielautomaten im Casino und löst wiederholt Jackpots aus. Das Gerät dient hier Qs eigener Unterhaltung; Tiffany beobachtet die Gewinnserie.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · MI6-HQ: Slot Machine Ring
Fingerabdruck-Prüfgerät
Tiffany vergleicht in ihrer Amsterdamer Wohnung den Abdruck auf Bonds Glas mit Peter Franks' gespeichertem Fingerabdruck. Bonds Latexauflage täuscht das Prüfgerät.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · MI6-HQ: Latex Fingerprints – Tiffanys Kontrolle
Fingerklemme in der Jackentasche
Eine kleine Schnappfalle in Bonds Jackentasche klemmt die Finger eines Mannes ein, der ihn durchsucht.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · 007 Magazine: Gadgets – Pocket mousetrap-style finger clamp
Schwimmkugel (Wave Walker)
Bond wird in einer schwimmfähigen Kugel am Fallschirm nahe der Bohrinsel abgesetzt. Er bewegt die Kugel durch Laufen auf dem Wasser zur Plattform.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · Wikipedia: List of James Bond vehicles – Wave Walker
Diamanten-Lasersatellit
Blofeld lässt geschmuggelte Diamanten in einen Lasersatelliten einbauen und bedroht damit die Welt. Die Steuerzentrale befindet sich auf seiner Bohrinsel.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets

Seriengerät Philips N2205 desselben Typs wie auf Blofelds Schreibtisch; nicht die Filmrequisite.Foto: Free Photo Fun · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons Steuerkassette und Philips N2205
Eine als Marschmusik getarnte Philips-C90-Kassette enthält die Satellitensteuerung. Bond will sie gegen echte Musik austauschen; Blofeld prüft seine Kassette im Philips N2205 auf dem Schreibtisch. Tiffany macht den Austausch später versehentlich rückgängig.
Quellen: Bond Lifestyle: Philips 2205 Tape Recorder and Philips C90 Tape
La Bombe Surprise
Wint und Kidd servieren an Bord des Passagierschiffs ein Dessert mit versteckter Bombe, um Bond und Tiffany zu töten.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · James Bond Food: Bombe surprise – die Filmszene
Gasfalle im Aufzug
Blofeld setzt Bond im Aufzug des Whyte House mit Gas außer Gefecht.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets · Wikipedia: Diamonds Are Forever – Handlung

Walther PPK im finnischen Grenzmuseum als Typenbeispiel für Bonds Dienstpistole; kein Filmexemplar.Foto: MKFI · Public domain · Wikimedia Commons Walther PPK
Bonds kompakte Dienstpistole wird von der offiziellen Filmseite als Walther PPK im Kaliber 7,65 mm geführt.
Quellen: 007.com: Diamonds Are Forever – Fahrzeuge und Gadgets
Produktion und Trivia
- Gedreht wurde vom 5. April bis zum 13. August 1971, überwiegend in den USA und in den Pinewood Studios; als letzte Szene entstand die Krematoriumssequenz.
- Sean Connery kehrte nach George Lazenbys einzigem Einsatz für eine Rekordgage von 1,25 Millionen Dollar plus Gewinnbeteiligung zurück; United Artists sagte ihm zudem die Finanzierung zweier Filme seiner Wahl zu. Die Gage spendete er komplett dem Scottish International Education Trust.
- Vor Connerys Zusage war bereits der Amerikaner John Gavin als Bond unter Vertrag. Er wurde auf Broccolis Wunsch voll ausbezahlt, ohne eine Szene zu drehen.
- Regisseur Guy Hamilton sollte den Erfolg von „Goldfinger“ wiederholen. Ein früher Entwurf sah sogar Goldfingers Zwillingsbruder (erneut Gert Fröbe) als Schurken mit einem Laser in einem Supertanker vor; Tom Mankiewicz schrieb das Drehbuch schließlich um.
- Jill St. John war das erste amerikanische Bond-Girl. Trina Parks (Thumper) war die erste afroamerikanische Darstellerin in einer Bond-Frauenrolle, und Lana Wood bekam ihre Rolle als Schwester von Natalie Wood.
- Charles Gray ist nach Donald Pleasence und Telly Savalas der dritte Blofeld in drei aufeinanderfolgenden Filmen – und hatte 1967 in „Man lebt nur zweimal“ noch Bonds Verbündeten Henderson gespielt.
- Der zurückgezogene Milliardär Willard Whyte ist Howard Hughes nachempfunden. Hughes, ein Freund Broccolis, verschaffte dem Team Zugang zu seinen Hotels in Las Vegas; das Whyte House selbst war jedoch das International Hotel des Konkurrenten Kirk Kerkorian.
- Für die Verfolgungsjagd wurde die Fremont Street drei Nächte lang gesperrt; das Neonlicht der Casinos reichte als Beleuchtung. Circus-Circus-Gründer Jay Sarno gab dem Team die Freigabe und tritt kurz selbst auf.
- Berühmter Anschlussfehler: Der Mustang fährt auf den rechten Rädern in die enge Gasse hinein und auf den linken wieder heraus. Die Ausfahrt wurde nachträglich auf dem Gelände der Universal Studios gedreht; ein eingeschnittener Wechsel der Räder sollte den Bruch kaschieren.
- Das Mondfahrzeug entwarf Ken Adam, gebaut hat es Dean Jeffries auf einem Corvair-Chassis. Die Glasfaser-Räder brachen in der Wüste immer wieder und mussten durch Vollgummireifen ersetzt werden.
- Willard Whytes Sommervilla ist das Elrod House in Palm Springs von Architekt John Lautner (1968). Der Pool, in dem Plenty O'Toole ertränkt wird, gehörte zum Palm-Springs-Anwesen von Kirk Douglas.
- Bei einem Budget von rund 7,2 Millionen Dollar spielte der Film weltweit etwa 116 Millionen ein und stand in den USA sieben Wochen in Folge an der Spitze der Kinocharts.
- Für den besten Ton (Gordon K. McCallum, John W. Mitchell, Al Overton) gab es eine Oscar-Nominierung; in Deutschland erhielt der Film 1973 die Goldene Leinwand.
- Shirley Bassey sang nach „Goldfinger“ ihr zweites Bond-Lied; Produzent Harry Saltzman fand Don Blacks Text zu anzüglich. 1972 nahm Tanja Berg eine deutsche Fassung unter dem Titel „Diamanten sind für immer“ auf.
- Die Weltpremiere fand am 14. Dezember 1971 in München statt, drei Tage vor dem US-Start und gut zwei Wochen vor der Londoner Premiere im Odeon Leicester Square. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Ultra-Film in Berlin; Gert Günther Hoffmann sprach Connery.
- Ein Cameo von Sammy Davis Jr. am Roulettetisch wurde herausgeschnitten. Als Kreuzfahrtschiff des Finales diente die SS Canberra, deren Außenaufnahmen im Hafen von Southampton entstanden.
Bilder
























Quellen
- Diamonds Are Forever (film) – Wikipedia (en)(en)abgerufen am 7. September 2026
- Diamantenfieber – Wikipedia (de)(de)abgerufen am 7. September 2026
- List of James Bond film locations – Wikipedia (en)(en)abgerufen am 7. September 2026
- Elrod House – Wikipedia (en)(en)abgerufen am 7. September 2026
- Diamonds Are Forever – Box Office Mojo(en)abgerufen am 7. September 2026
- Film Locations for Diamonds Are Forever (1971) – movie-locations.com(en)abgerufen am 7. September 2026
- 007 Filming location: Tectronics Missile Laboratories – 007 Travelers(en)abgerufen am 7. September 2026
- James Bond Locations: Lufthansa to L.A.(en)abgerufen am 7. September 2026
- Diamonds Are Forever (1971) – Nevada Film Office(en)abgerufen am 7. September 2026
- MI6-HQ: Diamonds Are Forever – Handlungsorte und Vortitelsequenz(en)abgerufen am 10. September 2026



















