
Film Nr. 17 · 1995 · Brosnan-Ära
James Bond 007 – GoldenEye
GoldenEye
TMDB-Wertung: 6.9 / 10 · Bei TMDB ansehen
Handlung
1986 dringen James Bond und der MI6-Agent Alec Trevelyan in eine sowjetische Chemiewaffenanlage bei Archangelsk ein. General Ourumov erschießt scheinbar 006, doch Bond entkommt in einem Flugzeug, während die Anlage explodiert. Neun Jahre später begegnet Bond in Monte Carlo der ehemaligen sowjetischen Pilotin Xenia Onatopp. Sie ermordet einen Admiral, stiehlt mit dessen Zugangsdaten einen Tiger-Kampfhubschrauber und fliegt mit Ourumov zum Satellitenzentrum Severnaya. Dort töten beide die Besatzung, entwenden das Steuergerät der Weltraumwaffe GoldenEye und löschen die Station mit einem elektromagnetischen Impuls aus. Nur die Programmiererin Natalya Simonova überlebt.
M schickt Bond nach St. Petersburg. Über den CIA-Mann Jack Wade und den Waffenhändler Valentin Zukovsky findet er zur Verbrecherorganisation Janus – und entdeckt, dass deren Anführer der totgeglaubte Trevelyan ist. Alec will Großbritanniens Finanzsystem mit GoldenEye vernichten und zugleich Milliarden stehlen; sein Motiv ist Rache für den Verrat an seinen lienzkosakischen Eltern. Bond und Natalya entkommen aus russischer Haft, verfolgen Ourumov im Panzer durch die Stadt und stellen Janus in einem gepanzerten Zug.
Die Spur führt nach Kuba. Mit Wades Cessna entdecken Bond und Natalya eine unter einem See verborgene Satellitenschüssel. Natalya verändert die Zielbahn des GoldenEye-Satelliten, während Bond Trevelyan am Antennenträger bekämpft. Die Anlage stürzt ein, Alec kommt ums Leben, und US-Marines retten Bond und Natalya aus dem Dschungel.
Fakten
- James Bond
- Pierce Brosnan
- Regie
- Martin Campbell
- Drehbuch
- Jeffrey Caine, Bruce Feirstein und Michael France
- Produktion
- Michael G. Wilson und Barbara Broccoli
- Musik
- Éric Serra
- Titelsong
- „GoldenEye“Tina Turner
- Laufzeit
- 130 Minuten
- Budget
- 60 Mio. US-DollarProduktionsbudget laut The Numbers; JamesBond.de nennt abweichend 50 Millionen US-Dollar.
- Einspielergebnis
- 356 Mio. US-Dollarweltweites Kinoeinspiel laut The Numbers
- Kinostart
- UK: 24. November 1995USA: 17. November 1995Deutschland: 28. Dezember 1995
Reiseroute und Drehorte
Goldene Nummern zeigen Bonds Weg durch die Handlung, helle Marker die echten Drehorte. Beide Ebenen lassen sich einzeln ausblenden.
Bonds Reiseroute · 12 Stationen
Bond und 006 sabotieren die fiktive sowjetische Anlage. Trevelyan wird scheinbar erschossen; Bond entkommt per Motorrad und Pilatus, bevor die Tanks explodieren.
Chemiewaffenanlage bei Archangelsk, 1986 → Monte Carlo · ≈ 3.093 km
Neun Jahre später verfolgt Bond Xenia vom Bergrennen bis ins Casino und beobachtet den Diebstahl des Tiger-Hubschraubers im Hafen.
Monte Carlo → MI6-Hauptquartier, London · ≈ 1.030 km
M beauftragt Bond, den GoldenEye-Angriff und den verschwundenen Tiger zu untersuchen; Q stattet ihn für Russland aus.
MI6-Hauptquartier, London → Flughafen St. Petersburg · ≈ 2.094 km
Bond landet aus London und wird von CIA-Mann Jack Wade mit einem blauen ZAZ abgeholt.
Flughafen St. Petersburg → Zukovskys Club, St. Petersburg · ≈ 15 km
Waffenhändler Valentin Zukovsky vermittelt Bond gegen Geld ein Treffen mit Janus.
Zukovskys Club, St. Petersburg → Janus-Statuenpark, St. Petersburg · ≈ 2 km
Zwischen gestürzten Sowjetdenkmälern enthüllt sich Alec Trevelyan als Janus. Bond und Natalya werden betäubt und im präparierten Tiger zurückgelassen.
Janus-Statuenpark, St. Petersburg → Russisches Verteidigungsarchiv, St. Petersburg · ≈ 0 km
Mishkin verhört Bond und Natalya. Ourumov erschießt den Minister, entführt Natalya und belastet Bond mit dem Mord.
Russisches Verteidigungsarchiv, St. Petersburg → Straßen von St. Petersburg · ≈ 0 km
Bond verfolgt Ourumovs Wagen in einem T-55 durch Plätze und Kanäle der Stadt.
Straßen von St. Petersburg → Janus-Panzerzug außerhalb St. Petersburgs · ≈ 29 km
Bond blockiert den Zug mit dem Panzer. Er befreit Natalya, doch Alec und Xenia fliehen per Hubschrauber und stellen den Wagen auf Selbstzerstörung.
Janus-Panzerzug außerhalb St. Petersburgs → Kubanische Küste · ≈ 8.972 km
Wade übergibt Bond und Natalya den BMW Z3; Bond tauscht ihn gegen die Cessna für die Suche nach der verborgenen Anlage.
Kubanische Küste → Janus-See im kubanischen Dschungel · ≈ 200 km
Die Cessna wird abgeschossen und landet am See. Xenia greift Bond im Dschungel an; anschließend sehen Bond und Natalya, wie das Wasser abläuft und die Schüssel aufsteigt.
Janus-See im kubanischen Dschungel → GoldenEye-Kontrollzentrum, Kuba · ≈ 0 km
Natalya programmiert den Satelliten um, Bond sabotiert die Antenne und kämpft am Träger gegen Trevelyan. Die einstürzende Anlage zerstört sich selbst.
Drehorte · 18
steht für Chemiewaffenanlage bei Archangelsk (Russland)
Wayne Michaels sprang hier im Vorspann für Bonds Sprung zur Chemiewaffenanlage.
steht für Bergstraßen über Monte Carlo (Monaco)
Die kurvenreiche Verfolgung zwischen Bonds Aston Martin DB5 und Xenias Ferrari F355 entstand auf den Straßen der Umgebung.
Bond beobachtet Xenia am Spieltisch und lernt sie an der Bar kennen.
Die Vorführung und der Diebstahl des Tiger-Hubschraubers wurden im Hafen und an der französischen Fregatte La Fayette gedreht.
Außenansichten etablierten erstmals das reale MI6-Hauptquartier als Bonds Londoner Dienststelle.
In Hallen und auf dem Außengelände entstanden Severnaya, Innenräume der Waffenfabrik, der Großteil der Panzerjagd, der Panzerzug sowie Miniaturen und Kulissen der kubanischen Schüssel.
steht für Flughafen St. Petersburg (Russland)
Das Tribünengebäude diente als Terminal des Flughafens St. Petersburg, an dem Wade Bond empfängt.
steht für St. Petersburg (Russland)
Der Innenhof wurde als Petersburger Platz und Straße genutzt, unter anderem für Bond und Wade am blauen ZAZ.
steht für Grand Hotel Europe, St. Petersburg (Russland)
Das Hotel spielte das Grand Hotel Europe, vor dem Bond und Wade ihre Informationen austauschen.
steht für Russische Kirche, St. Petersburg (Russland)
Die Friedhofskapelle lieferte Außenansichten der russischen Kirche, in der Bond Kontakt zu Zukovskys Männern aufnimmt.
steht für Russische Kirche, St. Petersburg (Russland)
Der Innenraum stellte die Kirche in St. Petersburg dar.
steht für Russisches Verteidigungsministerium, St. Petersburg (Russland)
Die repräsentativen Räume wurden zum Sitzungssaal des russischen Verteidigungsministeriums.
Originale Stadtansichten und Referenzmaterial verankern die Panzerjagd im historischen Zentrum.
Plätze, Denkmäler und Straßenzüge erscheinen in den Petersburger Außenaufnahmen der Panzerverfolgung.
Das Schloss und die umliegenden Straßen sind in den realen Petersburger Aufnahmen zu sehen.
steht für Bahnstrecke außerhalb St. Petersburgs (Russland)
Hier fuhr die als russischer Panzerzug verkleidete Class 20; Bond stellt ihr im Tunnel den T-55 entgegen.
steht für Russischer Güterbahnhof (Russland)
Auf einem für den Film verlegten kurzen Gleis besteigen Trevelyan und seine Leute den Panzerzug.
steht für GoldenEye-Anlage, Kuba (Kuba)
Die große Radioschüssel und ihr Antennenträger bildeten den realen Kern des kubanischen GoldenEye-Finales.
Figuren und Besetzung
Bond-Girls
Schurken
Handlanger
Verbündete
MI6
Weitere
Dimitri MishkinTchéky KaryoRussischer Verteidigungsminister
CarolineSerena GordonMI6-Psychologin, die Bond in Monte Carlo beurteilt
IrinaMinnie DriverSängerin in Zukovskys Club
Admiral Chuck FarrellBilly J. MitchellKanadischer Admiral, dessen Identität Janus für den Tiger-Diebstahl benutzt
Severnaya-DienstoffizierSimon KunzOffizier im Satellitenkontrollzentrum
Französischer MarineoffizierPavel DouglasLeitet die Tiger-Vorführung in Monaco
Fahrzeuge & Gadgets
Fahrzeuge

Serienexemplar eines Aston Martin DB5 des Modelljahrs 1964.Foto: Vauxford · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Aston Martin DB5
Auto1964Silbergrauer Klassiker mit Kommunikations- und Beobachtungstechnik
Bond fährt den DB5 mit Caroline auf den Bergstraßen über Monte Carlo und liefert sich ein spielerisches Rennen mit Xenias Ferrari. Ein eingebautes Fax, ein Telefon und ein Fernglas mit Bildübertragung unterstützen die Beobachtung; Champagner und Rose liegen für die Begleitung bereit. Der Auftritt brachte den DB5 erstmals seit „Feuerball“ in die EON-Reihe zurück.
- Gefahren von
- James Bond
Quellen: 007.com: GoldenEye vehicles · IMCDb: 1964 Aston Martin DB5 in GoldenEye

Serienexemplar eines Ferrari F355 GTS von 1995.Foto: Calreyn88 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Ferrari F355 GTS
Auto1995Roter Sportwagen im Bergrennen mit Bonds DB5
Xenia steuert den roten F355 GTS aggressiv durch die engen französischen Bergstraßen und fordert Bond im DB5 heraus. Das Rennen etabliert ihre Risikofreude, bevor beide im Casino von Monte Carlo erneut aufeinandertreffen. Ein für die Sequenz eingesetzter F355 wurde später als Fahrzeug mit GoldenEye-Provenienz angeboten.
- Gefahren von
- Xenia Onatopp
Quellen: 007.com: GoldenEye vehicles · Bonhams: 1995 Ferrari F355 GTS with GoldenEye provenance · IMCDb: Ferrari F355 GTS in GoldenEye

Serienexemplar des BMW Z3 Roadster.Foto: 328cia · Public domain · Wikimedia Commons BMW Z3 Roadster
Auto1995Radar, Selbstzerstörung, Notfallschirm und Stinger-Raketen hinter den Scheinwerfern
Q übergibt Bond in London einen noch vor der Markteinführung gezeigten Z3. In Kuba nutzt Bond nur das Radar; anschließend tauscht er den Roadster gegen Wades Cessna. Die angekündigten Raketen und übrigen Systeme kommen nicht zum Einsatz, sodass der Wagen unbeschädigt bleibt.
- Gefahren von
- James Bond, später Jack Wade
Quellen: 007.com: GoldenEye at 30 · IMCDb: 1995 BMW Z3 in GoldenEye · MI6-HQ: BMW Z3 Roadster

Seriennaher Eurocopter EC665 Tiger der Bundeswehr.Foto: Julian Herzog (Website) · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons Eurocopter EC665 Tiger prototype
FluggerätIn der Handlung gegen elektromagnetische Impulse gehärteter Kampfhubschrauber
Xenia und Ourumov stehlen den Tiger während einer Marinevorführung in Monaco und fliegen damit nach Severnaya. Seine behauptete EMP-Härtung macht ihn zum idealen Fluchtfahrzeug nach dem GoldenEye-Schlag. In Monaco ist der echte Prototyp zu sehen; später wurden Groß- und Miniaturmodelle verwendet, und der reale Tiger besitzt keinen Schleudersitz.
- Gefahren von
- Xenia Onatopp und General Ourumov
Quellen: 007.com: GoldenEye vehicles · IMPDb: Eurocopter EC665 Tiger in GoldenEye

T-55 in der Ausstellung des Imperial War Museum North.Foto: Photograph by Mike Peel (www.mikepeel.net). · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons ZTS-Martin T-55
SonstigesSchwerer Kampfpanzer bei der Verfolgung durch St. Petersburg
Bond übernimmt den sowjetischen Panzer aus einem Militärdepot und jagt Ourumovs Wagen durch St. Petersburg. Das Fahrzeug bricht durch Mauern, überrollt Autos und zieht eine Statue hinter sich her. Die Produktion nannte den 42 Tonnen schweren Panzer „Metal Mickey“; für Außenaufnahmen in Russland kam zusätzlich ein als Panzer verkleidetes Radfahrzeug zum Einsatz.
- Gefahren von
- James Bond
- Technik
- Filmfahrzeug: 42 t, laut Produktion bis 56 km/h
Quellen: 007.com: GoldenEye at 30 · IMCDb: ZTS-Martin T-55 in GoldenEye
Cagiva 350 T4 / W16
SonstigesEnduro-Motorrad beim Sprung hinter dem abstürzenden Flugzeug
Bond entreißt einem Soldaten die Cagiva und fährt über die Klippe hinter dem führerlosen Pilatus her. Er lässt das Motorrad im freien Fall zurück und erreicht das Flugzeug. Die genaue Modellzuordnung bleibt strittig: meist wird die 350 T4 genannt, ein späterer Hinweis identifiziert die äußerlich ähnliche W16.
- Gefahren von
- Sowjetischer Soldat, später James Bond
Quellen: 007.com: GoldenEye vehicles · IMCDb: Cagiva 350 T4 in GoldenEye

Seriennah erhaltene Class 20; für den Film wurde Lok 20188 schwer verkleidet.Foto: Peter Broster · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons British Rail Class 20 No. 20188
SonstigesAls russischer Panzerzug verkleidete Diesellokomotive
Trevelyans mobile Kommandozentrale ist ein schwarzer, schwer gepanzerter Zug mit Rammbock und abwerfbarem Dach für einen Hubschrauber. Hinter der Filmhülle steckte die Class 20 Nr. 20188 der Nene Valley Railway mit zwei ausgemusterten Reisezugwagen. Bond stellt den T-55 in einen Tunnel; nach dem Zusammenstoß entkommen Alec und Xenia im R22, während Bond und Natalya den Wagenboden aufschneiden.
- Gefahren von
- Alec Trevelyans Besatzung
Quellen: 007.com: GoldenEye at 30 · British Railway Movie Database: GoldenEye

Serienexemplar des ZAZ-965A Zaporozhets.Foto: KVK2005 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ZAZ 965A Zaporozhets
Auto1963Blauer Kleinwagen des CIA-Verbindungsmanns
Wade holt Bond am vermeintlichen Flughafen von St. Petersburg mit dem kleinen blauen Zaporozhets ab. Der robuste, aber heruntergekommene Heckmotorwagen ist das genaue Gegenteil eines glamourösen Agentenfahrzeugs und muss während ihres Treffens am Straßenrand repariert werden.
- Gefahren von
- Jack Wade
Quellen: 007.com: GoldenEye vehicles · IMCDb: 1963 ZAZ 965A in GoldenEye

Boeing 757-200 in der damaligen British-Airways-Lackierung.Foto: Eduard Marmet · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons British Airways Boeing 757-236
FluggerätLinienflug von London nach St. Petersburg
Bond reist mit einer Boeing 757 der British Airways nach Russland. Die kurze Ankunftseinstellung verbindet die Londoner Einsatzbesprechung mit Wades Empfang am Flughafen und verankert die Mission sichtbar im regulären Reiseverkehr.
- Gefahren von
- British-Airways-Besatzung
Quellen: 007.com: GoldenEye vehicles · IMPDb: Boeing 757-236 in GoldenEye

Serienexemplar einer Pilatus PC-6 Turbo Porter.Foto: JDrewes (see www.jandrewes.de), slight edit by Alvesgaspar · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Pilatus PC-6/B2-H2 Turbo Porter
FluggerätTransportflugzeug der Waffenfabrik im Vorspann
Ein Pilot versucht, die Anlage während Bonds Flucht zu verlassen, wird jedoch aus der Maschine geschleudert. Bond springt mit dem Motorrad hinter dem abstürzenden Porter her, erreicht das Cockpit und zieht das Flugzeug knapp vor dem Talboden hoch. Das eingesetzte Flugzeug trug die Registrierung HB-FFW.
- Gefahren von
- Sowjetischer Pilot, später James Bond
Quellen: IMPDb: Pilatus PC-6/B2-H2 in GoldenEye · 007.com: GoldenEye at 30
Mikoyan MiG-29
FluggerätAbfangjäger beim GoldenEye-Angriff auf Severnaya
Nach dem Alarm starten drei MiG-29 in Richtung Severnaya. Der elektromagnetische Impuls legt ihre Elektronik lahm: Zwei Maschinen explodieren, die dritte stürzt in die Satellitenschüssel. Für diese Einstellungen wurden keine echten Flugzeuge eingesetzt, sondern Modelle und digitale Effekte.
- Gefahren von
- Russische Luftstreitkräfte
Quellen: IMPDb: Mikoyan MiG-29 in GoldenEye

Serienexemplar eines Robinson R22 Beta.Foto: Calistemon · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Robinson R22 Beta
FluggerätKleiner Fluchthubschrauber auf dem Panzerzug
Der zweisitzige R22 ist unter dem aufklappbaren Dach des Panzerzugs verborgen. Nach dem Zusammenstoß im Tunnel steigen Alec und Xenia auf, lassen Bond und Natalya im verriegelten Wagen zurück und fliegen in Richtung Kuba davon.
- Gefahren von
- Xenia Onatopp

Serienexemplar einer Cessna 172P Skyhawk.Foto: ZLEA · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Cessna 172P Skyhawk
FluggerätSuchflugzeug über dem kubanischen Dschungel
Bond tauscht den BMW gegen Wades einmotorige Cessna und sucht mit Natalya aus der Luft nach der verborgenen Satellitenschüssel. Als die Anlage entdeckt wird, trifft eine Boden-Luft-Rakete das Flugzeug; Bond bringt es noch zu einer Bruchlandung am See. Die Filmmmaschine trug die Registrierung N98616.
- Gefahren von
- Jack Wade, später James Bond
Eurocopter AS355 Ecureuil 2
FluggerätJanus-Hubschrauber bei Xenias Dschungelangriff und am Antennenträger
Xenia seilt sich aus dem zweimotorigen Hubschrauber in den kubanischen Dschungel ab. Später bringt eine weitere Maschine Alec Unterstützung am Antennenträger; Natalya zwingt den Piloten jedoch mit vorgehaltener Waffe zur Landung und nutzt den Hubschrauber zur Flucht.
- Gefahren von
- Janus-Pilot
Bell UH-1 Iroquois
FluggerätRettungshubschrauber im Schlussbild
Nach der Zerstörung der GoldenEye-Anlage landen mehrere Marines im Dschungel und Wade gibt sich zu erkennen. Ein Bell UH-1 nimmt Bond und Natalya auf und beendet die Mission mit dem angekündigten Transport zur Nachbesprechung in Guantánamo.
- Gefahren von
- US Marines
Gadgets

Parker Jotter als reales Gegenstück zum Granatenstift.Foto: Johanna83 at Dutch Wikipedia (Original text: Johanna83) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons Parker-Granatenstift
Der metallene Kugelschreiber enthält einen Sprengkörper der Klasse vier. Drei Klicks schalten den Vier-Sekunden-Zünder scharf oder wieder aus; Boris löst ihn beim nervösen Klicken unabsichtlich aus und ermöglicht Bond und Natalya die Flucht aus dem Kontrollraum.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets
Omega Seamaster Professional 300M
Bonds Quarzuhr besitzt einen Laser, mit dem er im gepanzerten Zug eine Öffnung in den Boden schneidet. Durch Druck auf das Heliumventil sendet sie außerdem ein Signal, das die magnetischen Haftminen am Tiger-Hubschrauber entschärft.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets
GoldenEye-Zugangsschlüssel
Das elektronische Schlüsselgerät erzeugt die Zugangscodes zu den beiden sowjetischen GoldenEye-Satelliten. Ourumov und Xenia stehlen es in Severnaya und geben Janus damit die Kontrolle über eine nukleare elektromagnetische Impulswaffe.
Quellen: 007.com: GoldenEye
Piton-Gürtel
In der Gürtelschnalle stecken ein Sprenghaken und eine dünne, stahlverstärkte Leine. Bond feuert den Haken auf das Archivdach und schwingt mit Natalya aus der Verfolgung in Sicherheit.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets
Piton-Laserpistole
Das kompakte Q-Branch-Werkzeug verbindet einen verschießbaren Kletterhaken mit einem Schneidlaser. Bond trägt es als Teil seiner Einsatzausrüstung für St. Petersburg.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets
Codeknacker
Ein tragbares elektronisches Gerät unterstützt Bond beim Überwinden gesicherter Zugangssysteme. Es gehört zu der Ausrüstung, die Q für die Reise nach Russland bereitstellt.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets
Digitales Monokular
Das kompakte Beobachtungsgerät vergrößert entfernte Ziele digital und überträgt Bilddaten. Bond benutzt es zur Aufklärung, ohne eine große Kamera mitführen zu müssen.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets

Magnetische Haftminen als reales Vorbild der Sprengladungen am Tiger.Foto: HM Government · OGL v1.0 · Wikimedia Commons Magnetische Haftminen
Janus befestigt zwei magnetische Sprengladungen am gestohlenen Tiger und programmiert dessen Raketen auf den eigenen Rumpf. Bond entschärft die Minen im letzten Moment über seine Uhr.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets
Raketen-Gipsbein
Ein scheinbar eingegipstes Bein in Qs Labor enthält einen Raketenwerfer. Die Vorführung verfehlt den Sandsack und zeigt, dass selbst medizinische Hilfsmittel als Waffen getarnt werden.
Quellen: 007.com: Q Lab's gadgets · 007.com: GoldenEye gadgets
Telefonzellen-Airbag
Eine präparierte Telefonzelle bläst im Inneren einen riesigen Airbag auf, der den Testnutzer gegen die Scheiben drückt und ihm die Luft nimmt. Das Gerät läuft als schwarzhumorige Demonstration im Hintergrund des Q-Labors.
Quellen: 007.com: Q Lab's gadgets
Röntgen-Dokumentenscanner
Ein Tablett im Q-Labor verbirgt einen Röntgenscanner, der Dokumente durchleuchtet, ohne sie sichtbar aus einer Mappe zu nehmen. Die Tarnung erlaubt unauffälliges Erfassen vertraulicher Unterlagen.
Quellen: 007.com: GoldenEye gadgets

Walther PPK, Bonds langjährige Dienstpistole.Foto: Tomascastelazo · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons Walther PPK 7,65 mm
Bond führt erneut die kompakte Walther als Dienstpistole. Wegen Brosnans verletztem kleinen Finger durfte er sie in den ersten beiden Drehwochen aus Versicherungsgründen noch nicht halten.
Quellen: 007.com: GoldenEye · 007.com: GoldenEye at 30
Produktion und Trivia
- „GoldenEye“ brachte James Bond nach sechsjähriger Kinopause zurück und war Pierce Brosnans erster Film als 007. Die Weltpremiere fand am 13. November 1995 in der Radio City Music Hall in New York statt.
- Barbara Broccoli wurde erstmals als Produzentin eines Bond-Films geführt und arbeitete mit Michael G. Wilson. Der Titel verweist auf Ian Flemings Haus Goldeneye auf Jamaika, in dem er die Bond-Bücher schrieb.
- Weil Pinewood Studios belegt war, verwandelte die Produktion ein ehemaliges Rolls-Royce-Werk für Hubschraubermotoren in Leavesden in ein Filmstudio mit 1,25 Millionen Quadratfuß Innenfläche und großem Außengelände.
- Die Dreharbeiten begannen am 16. Januar 1995 mit Szenen im Severnaya-Kontrollraum. Brosnans erste Szene mit Valentin Zukovsky entstand am 18. Januar; die Hauptdreharbeiten endeten am 6. Juni.
- Pierce Brosnan durchtrennte sich vor dem Dreh eine Sehne am kleinen Finger. Die Verletzung setzte ihn fünf Wochen außer Gefecht; in den ersten beiden Produktionswochen durfte er aus Versicherungsgründen weder Actionszenen drehen noch die Walther PPK halten.
- Der Bungee-Sprung an der 220 Meter hohen Contra-Staumauer im Tessin wurde am 11. März 1995 von Wayne Michaels ausgeführt. Die anschließende Motorrad-und-Flugzeug-Sequenz kombinierte mehrere reale Fallschirmstunts mit visuellen Effekten.
- Peter Lamont baute große Teile von St. Petersburg in Leavesden nach, weil mögliche Schäden an historischen Gebäuden das Risiko eines Panzerdrehs vor Ort erhöhten. Der 42 Tonnen schwere T-55 wurde „Metal Mickey“ genannt; die Verfolgung dauerte ungefähr vier Wochen.
- Für den Zusammenstoß mit dem Panzer leerten zwei Crewmitglieder fast eine Woche lang rund 90.000 Perrier-Dosen. So platzten bei der Aufnahme leere statt mit Kohlensäure gefüllte Dosen über die Straße.
- Das Arecibo-Observatorium in Puerto Rico stellte die kubanische GoldenEye-Anlage dar. Derek Meddings' Team baute in Leavesden zusätzlich eine bewegliche Miniatur der Schüssel, die aus einem ablaufenden See aufsteigen konnte.
- „GoldenEye“ war der erste Bond-Film mit computergenerierten Bildern und nutzte insgesamt 140 digitale Effektaufnahmen. Daniel Kleinman gestaltete erstmals sowohl den digital erneuerten Pistolenlauf als auch die Titelsequenz.
- Michael France schrieb den ersten Drehbuchentwurf; Kevin Wade, Jeffrey Caine und Bruce Feirstein arbeiteten an späteren Fassungen. Im Abspann werden Caine und Feirstein für das Drehbuch und France für die Story genannt.
- Judi Dench trat am 7. Februar erstmals als M vor die Kamera. Die Figur orientierte sich an Stella Rimington, die 1992 als erste Frau die Leitung des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 übernommen hatte.
- Xenias Tötung des Admirals wurde in einer zurückhaltenderen Fassung erneut gedreht, um die US-Zensur zu passieren. In Großbritannien lief der Film zunächst gekürzt mit einer 12-Freigabe; die BBFC gab spätere Fassungen ungekürzt ab 15 frei.
- Tina Turners von Bono und The Edge geschriebenes Titellied erreichte Platz zehn der britischen Singlecharts und blieb neun Wochen gelistet. Éric Serra komponierte die Filmmusik und sang auch das Abspannstück „The Experience of Love“.
- Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Berliner Synchron Wenzel Lüdecke. Thomas Danneberg schrieb das Dialogbuch und führte Dialogregie; Frank Glaubrecht sprach Pierce Brosnan als James Bond.
- The Numbers beziffert das Budget auf 60 Millionen und das weltweite Kinoeinspiel auf 356,4 Millionen US-Dollar. JamesBond.de nennt beim Budget abweichend 50 Millionen; der kommerzielle Erfolg machte die Rückkehr der Reihe dennoch eindeutig.
Bilder































Quellen
- GoldenEye – 007.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye at 30 – 007.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- Focus of the Week: GoldenEye's Cuban Climax – 007.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- Q Lab's Gadgets – 007.com(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye – AFI Catalog(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye – BFI(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye – BBFC(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye – The Numbers(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye – JamesBond.de(de)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye – Deutsche Synchronkartei(de)abgerufen am 8. September 2026
- Tina Turner: GoldenEye – Official Charts(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye filming locations – Movie-Locations(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye filming locations – Reelstreets(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye London locations – London on Location(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye vehicles – IMCDb(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye aircraft – IMPDb(en)abgerufen am 8. September 2026
- GoldenEye railway vehicles – British Railway Movie Database(en)abgerufen am 8. September 2026
- Seeing is Believing: Film Locations in Puerto Rico – Discover Puerto Rico(en)abgerufen am 8. September 2026











